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Dreifachjubiläum der Feuerwehr Grohnde mit Übergabe der neuen Tagkraftspritze

Genügend Anlässe zum Feiern

Grohnde. Allen Grund zum Feiern hatte die Feuerwehr Grohnde: Die Wehr wurde 130 Jahre alt, der Musikzug, neben Welsede die einzige Feuerwehrkapelle in der Gemeinde, blickt auf 90 Jahre zurück und die Jugendwehr wurde vor genau einem halben Jahrhundert von Albert Gesemann und Heinz Karger ins Leben gerufen.

Dazu kommt auch noch die Kinderwehr, die vor vier Jahren das Licht der Welt erblickte und auf die die Blauröcke besonders stolz sind. Groß war deshalb die Zahl der Ehrengäste sowie Freunde der Wehr, die sich zu den Feierlichkeiten (Kommers) in der bunt geschmückten Grohnder Sporthalle ein Stelldichein gaben und der Wehr zu insgesamt „274 Jahren Historie“ gratulierten. Darunter befand sich nicht nur die Kreis- und Gemeindefeuerwehrspitze, sondern auch ein mit Jörg Gesemann bekanntes Gesicht aus dem Landesjugendfeuerwehrverband. In ihren Grußworten unterstrichen alle, wie segensreich die ehrenamtliche Arbeit der Männer um Ortsbrandmeister Günter Wittchow ist. Sie sorgten dafür, dass die Grohnder in all den Jahren ruhig schlafen konnten, ohne Angst um Leben und Hab und Gut haben zu müssen. „Die Wehr ist aber nicht nur Helfer in der Not, sondern auch fest verwurzelt im kulturellen Leben des Ortes“, betonte Gemeindebürgermeister Andreas Großmann. Dieser Einschätzung schloss sich auch Ausschussvorsitzender Rolf Keller an, der besonders die engen Bindungen der Emmerthaler Wehren hervorhob. Keller: „Wir helfen auch, wenn berechtigte Wünsche nach neuen Fahrzeugen und Geräten auftauchen, weil Material und Ausrüstung nicht mehr den modernen Anforderungen entsprechen, ziehen dabei fraktionsübergreifend an einem Strang. Richtlinie ist für uns der Bedarfsplan, der vorher mit allen Verantwortlichen abgestimmt wird.“ Auch Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke und Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann wiesen auf die Notwendigkeit der Wehr hin, denn ihr ehrenamtliches Engagement sei durch nichts zu ersetzen. Die Gefahren seien zwar nicht größer, aber zumindest vielfältiger geworden, und darauf gelte es, zu reagieren. Aber auch die Wichtigkeit des von Sebastian Wöstefeld geführten Musikzuges sowie der Jugendwehr, an dessen Spitze Christine Hüsing steht, wurde von allen Rednern herausgestellt. Die Musiker hätten mit ihren Auftritten vielen Veranstaltungen den passenden Rahmen gegeben. Und die ehrgeizigen Nachwuchsblauröcke seien Garant dafür, dass die Wehr unbesorgt in die Zukunft blicken könne.

Ehrungen und Beförderungen standen bei der Jubiläumsfeier ebenfalls an. So bekam Karl Flentje (74) das Ehrenabzeichen des Landesfeierwehrverbandes für 40 Jahre treue Pflichterfüllung. Und Kapellenmitglied Joachim Meyer erhielt die Ehrennadel in Gold mit Diamanten, verliehen vom Bundesverband und dessen Präsidenten. Daneben gab es zahlreiche Geschenke und inhaltsvolle Umschläge. Besondere Freude bereitete Günter Wittchow und seinem Team auch die Übergabe einer neuen Tragkraftspritze. Nach 30 Jahren ersetzt sie die alte, die mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Was den Grohndern jetzt noch fehlt, ist ein neues Löschgruppenfahrzeug. Aber das dürfte sicher nur eine Frage der Zeit sein. rhs

3 Bilder
Marlo und Lina von der Kinderwehr überreichen Ortsbrandmeister Günter Wittchow eine Fotocollage. rhs



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