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Genossen stehen hinter Umzug in die HWK

Bad Münder. So uneins wie sich der SPD-Stadtverband in der Frage des richtigen Standorts für die Grundschule Bad Münder in den vergangenen Monaten gezeigt hat, so geschlossen steht der Ortsverein Bad Münder hinter dem Umzug in die HWK. Damit diese Position auch so in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, stellte Siegfried Schönfeld einen so lautenden Antrag, der von der Versammlung im Bürgermeister-Remmer-Heim angenommen wurde.

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Uwe Nötzel konnte ein bereits vor fünf Jahren von Siegfried Schönfeld und Wilfried Hartmann verfasstes Konzept des SPD-Ortsvereins zur HWK-Nutzung vorweisen. Dessen Inhalte würden sich heute genauso im CDU-Papier wiederfinden. In den ausführlichen Aussprachen wünschte sich Nötzel eine Verbesserung der Kommunikation vom Vorstand in die Reihen der Mitglieder durch alternierende Beteiligung an den Sitzungen. Fischer lobte die konstruktive Kritik und bat um etwas Zeit zum „Warmlaufen“ in seinem noch „neuen“ Amt.

Auch für Tjark Bartels ist die Arbeit als Landrat noch relativ frisch. Bartels berichtete von seinen fünf Monaten im Kreishaus, in denen er ständig für eine gerechte Umverteilung der Finanzen auf vielen Gebieten kämpfe: „Das Leben in der Fläche muss lebenswert bleiben. Die Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont, vor allem mit Blick auf Bad Münder und Pyrmont, ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann.“ Auf die Frage, was mit der HWK im Falle eines positiven Bürgerentscheids passiere, wusste der Landrat keine Antwort: „Das ist noch ein großes Fragezeichen.“

Eine Lösung wurde indes für die Probleme des Ortsvereins Hachmühlen-Brullsen gefunden. „Heute findet also die standesamtliche Trauung statt“, umschrieb Swen Fischer schmunzelnd die Fusion der beiden SPD-Ortsvereine. Die „Hochzeitsfeier“ selbst wurde in den Herbst verlegt, und zwar als würdiger Abschluss der geplanten Grünkohlwanderung. Die Mitglieder hatten zuvor einstimmig für den Zusammenschluss votiert, nachdem Hans Prasuhn, der bisherige Vorsitzende der Sozialdemokraten in Hachmühlen-Brullser, den Niedergang seines gut 90 Jahre alten Vereins geschildert hatte. Auf der jüngsten Versammlung am 7. Februar habe es nicht einmal mehr zur Bildung eines ordentlichen Vorstands gelangt. Wegen Überalterung und allgemeinem Mitgliederschwund hätten die nur noch wenigen Genossen das Aus beschlossen. Formell müsse zunächst die Auflösung beider Vereine der Fusionierung vorausgehen. Der Name solle danach lauten SPD-Ortsverein Bad Münder-Hachmühlen-Brullsen. Zu Beisitzern im neuen Ortsvereinsvorstand wurden Udo Koep, Annegret Meinken, Helmut Steinwedel, Klaus Blume, Hans Prasuhn und Jochen Schulze-Kirschner gewählt. Zum neuen Kassierer wurde Udo Zelck und zum Kassenprüfer Detlef Ascher bestimmt.gho



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