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Gemeinsame DSL-Offensive gibt es nicht

Pollhagen/Nordsehl (gus). Ein gemeinsames Vorgehen der Gemeinden Nordsehl und Pollhagen in puncto DSL wird es nicht geben. Bürgermeisterin Hanna Mensching-Buhr (CDU) zufolge gibt es in Nordsehl keinen entsprechenden Bedarf. Lediglich fünf DSL-Interessenten sind bei einer Bürgerbefragung ermittelt worden. Die Gemeinde ist nach Worten Mensching-Buhrs gut versorgt. Sie sieht keinen Anlass dazu, sich mit Pollhäger DSL-Aktivisten zusammenzutun.

Pollhagens Bürgermeister Gerd Wischhöfer (SPD) findet die Entscheidung schade. Auch wenn es in Nordsehl nur wenige Interessenten gegeben hätte - Wischhöfer ist sich sicher, dass jeder mögliche neue DSL-Anschluss für die Deutsche Telekom ein zusätzliches Argument wäre, die Gemeinde Pollhagen mit der entsprechenden Technik zu versorgen. In Pollhagen gebe es rund 100 DSL-interessierte Haushalte. Grund genug für den Bürgermeister, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. "Wir werden das auch allein durchziehen", betont Wischhöfer vor den Gesprächen mit der Telekom. Ein positiver Nebeneffekt einer besseren DSL-Versorgung Pollhagens für Nordsehl könnte sein, dass die dortigen Leitungen schneller werden. Der Hesper "DSL- Kämpfer" Günther Stahlhut versteht die Haltung Mensching-Buhrs nicht. Die Erfahrung der Hesper DSL-Bürgerinitiative ergebe, dass mehr Interessenten den Argumenten bei den Verhandlungen mit der Telekom mehr Gewicht verleihen. Stahlhut befürchtet, dass die unterschiedliche Parteizugehörigkeit derBürgermeister den Zusammenschluss verhindert hat.




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