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Jugendgottesdienst mit Gästen aus Südafrika

"Gemeinsam die Welt verändern"

Bad Eilsen (sig). So brechend voll ist die Christuskirche schon lange nicht mehr gewesen. Und wer draußen an ihr vorbeikam, dürfte sich nicht schlecht gewundert haben. Da schallten nämlich ausgesprochen rockige Töne durch die geöffneten Türen.

Drinnen spielte und sang eine Jugendband aus Vehlen. Die Texte waren eindeutig religiösen Ursprungs. Sie passten zum Jugendgottesdienst der schaumburg-lippischen Kirche. Aber die Jugendlichen waren nicht allein. Sie hatten südafrikanische Christen bei sich zu Gast. Sie gehörten zu der Abordnung aus dem Kirchenkreis Kgtleng, die sich zurzeit im Schaumburger Land aufhält. Gleich zu Beginn des offiziellen Teils bekamen die Teilnehmer eine Bildfolge zu sehen, die Szenen aus dem Alltag der Gäste festgehalten hat. Die danach aus Texten, Liedern und Anspielen bestehendeLiturgie stand ganz im Zeichen einer lockeren, fröhlichen Stimmung, die zeitweilig fast ausgelassen schien. Mittendrin im Geschehen war Landesbischof Jürgen Johannesdotter. Er blieb auch selbst dann standfest, als sich einige Jugendliche von den Bänken erhoben und sich von dort über die Schultern des Bischofs hinweg in die zweite Ebene begaben. Dabei wurde ein Transparent entfaltet, das das bekannte christliche Symbol eines Fisches in schwarzer und in weißer Umrandung zeigt. Dieser symbolische Akt sollte zeigen, dass vor Gott alle Menschen gleich sind. Rasse, Hautfarbe und Konfession spielen keine Rolle. Verstärkt wurde diese Szene noch durch das Leitmotiv "Zwei Welten - eine Familie unter Jesus Christus". Besonders beeindruckend war auch der Augenblick, als sich die südafrikanischen Gäste aus den verschiedenen Ecken des Gotteshauses singend zum Altarraum begaben. Dort stellten sie sich kurz vor. Unter ihnen befanden sich auch ein Superintendent und ein weiterer Geistlicher. Wortführer war Kumoo Machano. Er sprach aus, was allen Anwesenden viel Mut machen sollte: "Gemeinsam können wir die Welt verändern. Lasst uns die Herausforderungen angehen, denn zusammen sind wir stark." Die Jugendkammer des Kirchenkreises traf sich nach dem ungewöhnlichen Gottesdienst noch zu einer Sitzung im Gemeindesaal.




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