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Rückhaltebecken werden von Schlamm befreit

Gemeinderat vergibt Aufträge für 75 000 Euro

Buchholz (thm). Kurz vor der Sommerpause hat der Gemeinderat Buchholz auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause an heimische Firmen noch Aufträge für insgesamt vier Gewerke vergeben. Drei betreffen das Dorfgemeinschaftshaus, ein weiteres dient dem Aufrechterhalten des Hochwasserschutzes.

? An den beiden Regenrückhaltebecken für das Baugebiet "Auf der Portugall" hat, seit diese im Jahr 1997 erbaut wurden, der Zahn der Zeit genagt. Wobei das Sprachbild "nagen" in diesem Fall ganz und gar nicht zutrifft, denn tatsächlich ist sogar das Gegenteil der Fall. Während beim Nagen bekanntlich Substanz verschwindet, hat die Aue durch den Schlammeintrag im Laufe der Jahre dafür gesorgt, das Fassungsvermögen der beiden Becken von ursprünglich annähernd 800 Kubikmetern Regenwasser um etwa ein Viertel zu schmälern. Mit anderen Worten: Steter (Aue-)Tropfen hat die Becken gefüllt und den Hochwasserschutz vermindert - ein natürlichen Phänomen. Fünf heimische Firmen hatten Angebote für die "Ertüchtigung" - will sagen: das Wiederherstellen des einst vorgesehenen Fassungsvolumens - beider Becken abgegeben. Die Firma Wenig in Obernkirchen erhielt als günstigster Anbieter den Zuschlag. Noch im Juli sollen die Arbeiten beginnen. Die Kosten betragen etwa 14 500 Euro. Die weiteren drei vergebenen Aufträge betreffen allesamt die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses an der Bückebergstraße. Insgesamt stehen dafür im laufenden Haushalt der Gemeinde noch 52 500 Euro zur Verfügung, die Gesamtkosten betragen allerdings knapp 60 000 Euro. Der Gemeinderat war damit einverstanden, die zusätzlichen Kosten im Rahmen der überplanmäßigen Ausgaben zu verbuchen, um so das Aufstellen eines Nachtragshaushaltes entbehrlich zu machen.  Den Auftrag für das Sanieren und Dämmen der Fassade erhielt die Firma Vogt und Schrader in Ahnsen. Der Farbton für die Fassade wird kurzfristig zwischen dem Unternehmen sowie den Fraktions- und Gruppenvorsitzenden abgestimmt. Die Kosten betragen etwa 30 000 Euro. ? Den Auftrag für das Erneuern von Türen und Fenstern im Erdgeschoss des Gemeinschaftshauses erhielt die Firma Fricke in Nienstädt. Fenster und Türen werden - wie im Obergeschoss - aus Kunststoff gefertigt, wobei der Farbton außen Mahagoni und innen Weiß ist. Die Kosten betragen 21 000 Euro.  Den Auftrag für das Erneuern des Balkongeländers im Obergeschoss erhielt die Firma Stehr in Obernkirchen. Die Pfosten bestehen aus verzinktem Metall, der Aufbau für den Handlauf aus Edelstahl. Der Gemeinderat entschied, dass der Raum zwischen den Pfosten mit blickdichtem und bruchsicherem Glas gefüllt wird.Die Kosten betragen etwa 8 500 Euro.




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