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Entwurf liegt vor: In Niedernwöhren sind innerhalb der Ortslage noch rund 60 Flächen frei

Gemeinde erstellt Baulücken-Kataster

Niedernwöhren. Rund 60 freie Grundstücke, die potenziell bebaut werden könnten, gibt es innerhalb der Gemeinde Niedernwöhren. Das ist das Kernergebnis eines Baulücken-Katasters, das vom Gemeinderat in Auftrag gegeben wurde und jetzt im Entwurf vorliegt.

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Autor:

Stefan Rothe

Durch das Kataster wolle sich die Gemeinde „einen kompletten Überblick über potenzielle Bauflächen in der Ortslage verschaffen“, erläuterte auf Anfrage Werner Müller von der Gemeindeverwaltung.

Aufgelistet worden seien alle freien Baulücken, die in Arealen bereits bestehender Bebauungspläne liegen. „Es hat sich herausgestellt“, so Müller, „das sind doch eine ganze Menge.“ Vermerkt sei jeweils, wo B-Pläne noch verändert werden müssten, um eine Bebauung zu ermöglichen. Nicht berücksichtigt sei freilich, ob die Flächen auch verfügbar sind.

Gleichwohl werde das Kataster die Gemeindeverwaltung in die Lage versetzen, Bauinteressenten unverzüglich auf die freien Flächen hinzuweisen. „Dann muss der Kontakt zum Eigentümer geknüpft werden, um Kaufverhandlungen zu führen“, erläuterte Müller.

Das Kataster sei erstellt worden vom Planungsbüro Luckwald (Hameln), berichtete Müller. Dieses sei sehr gründlich vorgegangen. „Die Mitarbeiter sind im Ort herumgefahren und haben sich alle Baulücken angeguckt.“ Im Kataster sei auch verzeichnet, ob die Areale erschlossen sind. Auch ein Foto gebe es von jeder Baulücke.

Der Entwurf sei bereits verwaltungsintern beraten worden. Es seien „aus unserer Ortskenntnis heraus noch einige Veränderungen eingefügt worden“. Als nächstes würden sich zeitnah der Verwaltungs- und der Bauausschuss damit befassen, bevor das Baulücken-Kataster dann im Gemeinderat Thema werde. Ausgangspunkt für die Erstellung des Katasters war nach Darstellung von Müller, „dass die Gemeinde ein in sich stimmiges Bebauungskonzept haben will“. Dahinterliegendes Motiv sei, dass man die weitere Zersiedelung an den Ortsrändern vermeiden will.

Wenn Bauherren mit dem Anliegen kommen, im Außenbereich ein Gebäude errichten zu wollen, könne jetzt der Hinweis auf die vielen bebaubaren Flächen im Innenbereich gegeben werden, so Müller. Damit solle der Weg einer sinnvollen Verdichtung der Bauflächen im Ortsinneren eingeschlagen werden.



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