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Klasse statt Masse im Gemeinderaum der evangelischen Kirche Aerzen / Neuauflage im Frühjahr

Gelungene Tauschparty

Aerzen. Mit einem solch fulminanten Start der 1. Aerzener Tauschparty hatte wohl niemand gerechnet, weder das Organisationsteam der evangelischen Kirchengemeinde, noch die Teilnehmerinnen der Swap-Premiere in Aerzen. Doch bereits im Vorfeld der Veranstaltung zeichnete sich anhand der Anmeldungen ein unerwartet großes, auch überregionales Interesse am Klamottentausch ab. Als dann die Kleidungsstücke, Tücher, Schuhe, Taschen und Schmuckstücke ansprechend auf den Tischen im Pfarrhaus drapiert auf ihre neuen Besitzerinnen warteten, zeigte sich das Organisationsteam um das Kirchenvorstandsmitglied Friederike

Hoefft angenehm überrascht über die Fülle und die Qualität der abgegebenen Stücke.

„Ich habe mich mit sehr gemischten Gefühlen auf die neue Aktion eingelassen und hatte überhaupt keine Ahnung, was mich hier wohl erwartet. Jetzt bin ich absolut positiv überrascht“, gesteht eine ältere Teilnehmerin. Im Vorfeld hatte die Veranstaltung auch mit Vorurteilen zu kämpfen, das kam beim gemütlichen Kaffeeklatsch in der Tauschrunde zur Sprache. Bereits von anderen getragene Kleidung zu tragen, ist offensichtlich vor allem in ländlich geprägten Bereichen für einige Menschen nach wie vor ein absolutes Tabu und wird mit Bedürftigkeit gleichgesetzt. Die Tauschparty in Aerzen hingegen trat erfolgreich den Beweis an, wie viel Spaß es machen kann, aus dem eigenen Fundus Dinge abzugeben und gleichzeitig zu beobachten, wie andere Menschen über den Pullover, die Bluse oder das Kleid geradezu ins Schwärmen geraten und natürlich im Gegenzug aus den Fehlkäufen der anderen das eigene neue Lieblingsstück finden. Was bei den Besuchern der Tauschparty besonders gut ankam, war der gemütliche und harmonische Rahmen der Auftaktveranstaltung samt Kaffeetafel. Die Frauen nahmen sich Zeit für Anproben, kamen über die Kleidungsstücke miteinander ins Gespräch und präsentierten stolz ihre neuesten Errungenschaften. „Um diese besondere Atmosphäre zu erhalten, können wir das Teilnehmerfeld zwar noch etwas wachsen lassen, aber nicht unbegrenzt ausdehnen. Der Gemeindesaal gibt den Rahmen vor. Uns ist ganz wichtig, Klasse statt Masse bieten zu können“, erklärt Friederike Hoefft angesichts der zahlreichen Anfragen nach einer Neuauflage. Die ist übrigens aufgrund des riesigen Erfolges bereits im Frühjahr 2015 geplant, wie das Organisationsteam weiter mitteilt.sbr




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