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Naturwissenschaftliche Experimente in Grundschule / Großer Andrang / Nachbau beschlossen

Gelobt: "Prinzipien ohne viel Brimborium"

Stadthagen (sk). Etliche hundert Kinder und Erwachsene haben am Wochenende in der Turnhalle der Grundschule an der Bergkette, Standort Obernwöhren, eine Mitmach-Ausstellung physikalischer Experimente besucht und die Versuche ausprobiert. Die Universität Flensburg und die Stiftung "Nieder sachsenMetall" stellen die Versuchsanordnungen zur Verfügung.

Versuch macht klug: Kinder beim Experimentieren mit einer der Ve

Ein gespanntes Gummiband in Schwingung versetzt, zeigte bei einer bestimmten Straffheit Stellen ohne jeden Ausschlag, dazwischen Bereiche hoher Ausschläge. Der Versuchsaufbau mit einem Haarschneider als Schwingungsgeber hat am Sonnabend gleich zwei Physiklehrer fasziniert - nicht aufgrund des ihnen bekannten Phänomens. Überzeugt hat der simple Versuchsaufbau. So fanden sie es toll, dass hier "naturwissenschaftliche Prinzipien gezeigt werden ohne viel Brimborium". Um den "totalen Durchblick" geht es nicht in der Ausstellung, vielmehr ums Beobachten, um Erleben, um "Be"-greifen, um Spaß an der Sache. So füllte der fünfjährige Tom Wasser in einen Kunststoffzylinder, beobachtete den Wasseraustritt aus drei übereinanderliegenden Löchernim Gefäß. Mit aufgekrempelten Ärmeln und Lust war Tom bei der Sache. Hinter dessen Zuhause fließt ein Bach. Brücken bauen, Wasser aufstauen - das finde ihr Sohn toll, so Mutter Claudia Flader. Und in der Turnhalle? "Es ist schön, hier alles auszu probieren", sagte Tom. Julia-Marie (8) und Vater Dirk Busche probierten das "Richtungshören" aus, Lasse (6) schaute fasziniert in eine gläserne "Solarmühle", und Caroline (9) und Hannah (10) schwatzen minutenlang ins Schlauchtelefon. Kinder, Eltern und Großeltern belegten die Experimente mit Beschlag. Alle hatten Spaß in der Turnhalle, zumal: Kaffee und Kuchen gab es auch. Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier sprach der interaktiven, das Interesse der Kinder an naturwissenschaftlichen Phänomenen weckenden Experimente-Präsentation hohe Bedeutung zu, vor allem angesichts fehlender Ingenieure und Techniker im Land. In dieser Woche ist die Ausstellung durch den Besuch von Schulklassen ausgebucht. Die erfolgreiche Veranstaltung endet am 11. April, wird aber Nachhaltigkeit zeigen. Auf Wunsch des Schulelternrates sollen nach vorliegenden Bauplänen einige Versuche nachgebaut werden. Gesucht werden noch Sponsoren für das Podestmaterial. Buchenholz eigne sich am besten, so Schulleiter Heinz Oltrogge.



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