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Gäste kommen sogar aus dem hohen Norden / Peter Brandt richtet Workshop und Party aus

Gelldorf wird zum Mekka der Line Dancer

Gelldorf (sig). Eigentlich hat man am "Gelldorfer Krug" nur im Freien angebundene Gäule und sattelschleppende Cowboys vermisst. Sonst störte nichts den Eindruck, sich irgendwo in den Vereinigten Staaten zu befinden, wo man sich gerade in einem dörflichen Saal zum Tanzvergnügen trifft. An einer Längsseite hingen Fahnen der Südstaaten mit zusätzlichen Motiven, wie Wolf, Adler und Traktor. Und drum herum standen viele Männer und Frauen in einer Kleidung, die einiges über ihre Herkunft verriet.

Die meisten trugen schwarze Hosen, Westernhemden, einen Cowboyhut mit hochgebogenen Krempen und dazu sehr spitze Stiefeln, verziert mit goldenen oder silbernen Ketten. Klangvolle Namen standen auf den Hemden oder Jacken: Country Hearts, Burning Boots, Sunrise, Flying Horse und anderes mehr. Auf den ersten Blick irritierten da lediglich etwas die deutsche und die Schaumburger Fahne an einer Stirnseite des Saales. Die Eröffnung durch Peter Brandt, den Chef der "Line Dance Corner Schaumburg", machte dann aber endgültig deutlich, dass sich das gesamte Geschehen in Gelldorf mitten im Schaumburger Land abspielte. Er hatte ganz viele Gruppen zu dieser 6. Line Dance Party zu begrüßen. Sie kamen aus Nachbarkreisen, aber zum Teil auch von weither - aus Hannover, Osnabrück und Stade. Es hat sich herumgesprochen, dass Peter Brandt und sein Team für die nötige Atmosphäre, eine funktionierende Organisation und einen abwechslungsreichen Ablauf sorgen. Der "Gelldorfer Krug" hatte eigens für diese Veranstaltung eine spezielle Getränke- und Speisekarte zusammengestellt. "Wir haben allein vier Stunden für die gesamte Dekoration benötigt", bekamen wir von den Gastgebern zu hören. Alle Tische waren ansprechend weiß und dazu mit festlichen Farbbändern eingedeckt. Die Frühlingsblumen hatte ein Obernkirchener Geschäft gestiftet. An den Säulen und Wänden hingen bunte Papierfächer. Luftballonsin den Schaumburger Farben rundeten das "Outfit" des Saales ab. In einer Ecke des Raumes stapelten sich 200 Preise. Absolut ungewöhnlich: Bei dieser Tombola gab es keine einzige Niete. Zu gewinnen waren Teppiche, Küchengeräte, Freizeitartikel und Gutscheine für die verschiedensten Angebote, unter anderem für das "Tropicana" oder auch für den Friseurbesuch. Sehr lange hatte sich Peter Brandt nicht mit der Begrüßung aufgehalten. Sofort nach ihm griffen Steve E. Smith aus Buchholz und Paul Eyres aus Minden in die Saiten ihrer Gitarren. In Sekundenschnelle füllte sich die Tanzfläche. Da tanzten Gäste aus Melle neben Freunden aus Minden, Bünde, Bad Salzuflen und aus dem hohen Norden. Mittendrin die heimischen Line- Dancer in ihren terracottafarbigen Hemden. Zwischendurch gab es die Einlage eines jungen Duos der "Nashville Sunshine"- Gruppe aus Bad Pyrmont, das schon zu hohen Meisterehren gekommen ist. Und schließlich nahmen die Westerntänzer noch an einem Workshop teil, das Peter Brandt leitete. In der großen Runde mit dabei waren auch Anke und Achim Daß, die sich einen Namen als Choreographen gemacht haben. Anke ist die Tochter von Lisa und Peter Brandt. Der Chef der Schaumburger "Line Dance Corner" ließ Einladungen zum 2. Norddeutschen Breitensportturniers im Country- und Westerntanz in Pattensen verteilen. Dort hatte eine Erwachsenengruppe seiner Gemeinschaft beim ersten Male den zweiten Platz belegt; eine Kindergruppe holte sich sogar den Sieg. Anke Daß wurde zudem in der Einzelwertung Dritte.




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