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Geldbomben leer - Kripo stellt Ermittlungen ein

Rinteln (crs). Kripo-Chef Uwe Steding hat einige Stationen abklappern müssen, bevor er endlich den passenden Schlüssel auftreiben konnte: Bei der Nordstadt-Filiale der Volksbank schließlich wurde er fündig, und so ließen sich die beiden am Neujahrstag in einem Schornstein entdeckten Geldbomben gestern Vormittag doch noch öffnen. So ungewöhnlich der Fundort, so enttäuschend der Inhalt der Geldkassetten: Beide Behältnisse waren komplett leer. Und vermutlich uralt.

Denn: Auf einer der beiden Geldbomben hat die Polizei die Gravur "Volksbank Steinbergen" entdeckt. "Damit müsste die Geldbombe aus der Zeit vor der Fusion stammen - also noch aus dem letzten Jahrtausend", sagt Steding. Entsprechend wussten weder Volksbank noch Sparkasse den kuriosen Fund so recht einzuordnen: Die beiden Geldbomben werden laut Steding heute nicht mehr benutzt. Fehlbestände hat kein Geldinstitut registriert, Anhaltspunkte für ein Delikt gibt es ebenfalls nicht. Für die Polizei jedenfalls ist die Sache damit erledigt. Steding: "Wir haken die Geschichte als Kuriosum ab."



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