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Heilerziehungspfleger

Gefragte Alleskönner

Sie betreuen, unterstützen und fördern Menschen mit Handicap: Heilerziehungspfleger sind Alleskönner. Sie arbeiten in Kliniken, in der Sozialpsychiatrie, in Heimen, Wohngemeinschaften der Behindertenhilfe oder in Kindergärten. Dabei haben sie stets ein Ziel vor Augen: Menschen mit Behinderung so viel Selbstständigkeit, wie es nur geht, zu ermöglichen.

Heilerziehungspfleger kümmern sich zum Beispiel um Kinder, die an Autismus oder Aufmerksamkeitsdefizitstörung leiden. Geduld und ist dabei ebenso gefragt wie zwischenmenschliche Fähigkeiten. Foto: lordn/fotolia/randstad

Konkret helfen Heilerziehungspfleger zum Beispiel darin, den Alltag zu bewältigen, indem sie zusammen mit dem zu Betreuenden einkaufen, Ausflüge machen, therapeutische Hilfe umsetzen oder sie zur Arbeitsstelle begleiten. Unterstützung bei der Körperpflege gehört auch dazu. Zudem sind Verwaltungsangelegenheiten zu erledigen. „Es ist ein vielseitiger, aber ebenso anspruchsvoller Beruf, der viele zwischenmenschliche Fähigkeiten erfordert“, sagt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Ist ein Vertrauensverhältnis erst einmal aufgebaut, erfahren Heilerziehungspfleger, wo die Probleme liegen, können Maßnahmen und Therapien organisieren. Und sie erhalten von ihrem Schützling jede Menge Dankbarkeit zurück.“

Dafür durchlaufen angehende Heilerziehungspfleger eine breit angelegte, dreijährige Ausbildung. Unterrichtsinhalte sind unter anderem Heilpädagogik, Medizin, Psychologie, Berufs- und Rechtskunde. Die Mühe lohnt sich, denn der Bedarf an Fachkräften ist in dem Bereich enorm gestiegen und wird auch weiter wachsen. Die Arbeit ist aber auch nicht nur als wirtschaftliche Größe, sondern vor allem als gesellschaftliche Aufgabe zu sehen. txn

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