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1000 Fans feiern Anastacia im Theater am Aegi

Geballte Vocal-Power

Hannover. Ein großes „A“ – für Anastacia – leuchtete auf der Bühne. Für das 1,57 Meter große Energiebündel hätte der Anfangsbuchstabe ihres ersten Vornamens eigentlich noch größer ausfallen müssen, denn was die 47-Jährige vorgestern ablieferte, war kaum in Worte zu fassen. Weltklasse-Entertainment auf hohem internationalen Niveau, das fast ohne große Showeffekte auskam.

Mit dem Opener „Army Of Me“ gab Anastacia auch gleich den Startschuss zum Sich-von-den-Sitzen-erheben. Schon ein paar Takte des Christina-Aguilera-Songs sorgten dafür, dass sich das Aegi im musikalischen Ausnahmezustand befand. Kurze Zeit später mit „Sick & Tired“ sowie „Paid My Dues“ die ersten Chartbreaker der US-Amerikanerin – das Best- of-Programm der sympathischen Pop/Soul-Diva nahm seinen Lauf.

Immer wieder animierte die mehrfache Echo-Gewinnerin das Publikum zum Mitklatschen, nahm zudem häufig Tuchfühlung mit den Fans in den ersten Reihen auf. Schon mehrmals betonte Anastacia in Interviews, dass sie Deutschland in ihr Herz geschlossen habe, sich wie ein ehrenamtliches „German-American-Girl“ fühle. Obwohl sie in den USA geboren wurde, ist ihr dort der große Durchbruch bis dato nicht gelungen. Lediglich ihre Debütsingle „I’m Outta Love“ schaffte im Februar 1999 den Sprung unter die Top 100 der US-Billboard-Singlecharts. Im deutschsprachigen Raum dagegen erklommen ihre drei ersten Alben „Not That Kind“ (2000), „Freak Of Nature“ (2001) und „Anastacia“ (2004) fast alle den Popthron.

Mehrmals wechselte die Sängerin ihr Bühnen-Outfit – die kurzen Kleiderwechsel versüßten drei exzellente Tänzerinnen, die außerdem als Backgroundsängerinnen brillierten. Darüber hinaus unterstützten die „Fab 3“ mit ihren Trommeln den Rhythmus der ausgezeichneten Band. Letztere wurde von Anastacia im Laufe des Konzerts auf ihre ganz eigene Art vorgestellt. „Hey, say hello to …“ – jeder Musiker wurde zuerst namentlich von ihr und kurze Zeit später von den Konzertbesuchern noch einmal vorgestellt.

Mit „Army Of Me“ eröffnete die US-Amerikanerin ihre schweißtreibende Show.

Da fehlten eigentlich nur noch die Kastagnetten – so spanisch angehaucht klang ihr „Why’d You Lie To Me“. Danach performte die Bambi-Preisträgerin, auf einem Barhocker sitzend, zusammen mit ihrem Gitarristen, eine unplugged-Version des Titels „Everything Burns“. Uah – Gänsehaut pur.

Mehr oder weniger wurde dann mit ihren Hits „I Belong To You“, damals im Duett mit Eros Ramazzotti, und „I’m Outta Love“ der Showdown des Abends eingeläutet. „One Day In ’My‘ Life“ mit Anastacia – was für ein beeindruckendes Konzert.




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