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Polnische AustauschschülerInnen zu Besuch an der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln

Gastfreundschaft unter Schülern

HAMELN. Insgesamt 15 polnische AustauschschülerInnen und zwei Lehrkräfte aus dem Lyzeum Nr. 1 Jan Długosz aus dem südostpolnischen Nowy Sacz (Kleinpolen) besuchten Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule aus den Bereichen Persönliche Assistenz, der Berufsfachschule Ergotherapie und des Beruflichen Gymnasiums vom 11.06.2019 bis zum 16.06.2019 in Hameln.

Vielfältige Eindrücke boten sich ihnen in den deutschen Gastfamilien, an deren Leben sie teilnahmen.

Gemeinsam mit dem Rattenfänger stand die Erkundung Hamelns und seiner Weserrenaissance auf dem Programm, ergänzt durch das Mechanische Rattenfänger-Theater des Schweizer Künstlers Otto Steiner im Museum in Hameln. Im Kreishaus in Hameln lernte die Austauschgruppe einiges über die Vielfalt der Menschen, die in Hameln leben, und wie Menschen aus anderen Ländern hier willkommen geheißen werden. Vielfältige Eindrücke aus Kultur, Geschichte und von den Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt Niedersachsens nehmen die Gäste mit nach Hause. Sie erlebten Kunstwerke von Niki de Saint Phalle, hörten etwas über die Geschichte des Maschsees, den Ehrenfriedhof am Nordufer, den 90. Geburtstag von Anne Frank und erkundeten das Denkmal der Göttinger Sieben. Zivilcourage, Freiheit des Gewissens, Rechtsstaat waren wichtige Themen der Diskussion über das Denkmal.

Wenig bekannt war den jungen Polen Hamburg mit einem der größten Umschlaghäfen weltweit. Von der Hansezeit über die Störtebecker-Legende, die Sturmflut 1962 richtete sich der Blick auf den Stadtstaat Hamburg von heute. Die Elbphilharmonie ermöglichte einen genialen Blick über die Stadt und den Hafen, erweitert durch eine Fahrt mit der Hafenfähre nach Finkenwerder. Tief unter der Erde erlebte die Gruppe deutsche Ingenieurskunst auf dem Weg durch den alten Elbtunnel aus dem Jahr 1911 auf die andere Seite der Elbe. Die polnischen Austauschgäste besuchten auch den Unterricht in der Elisabeth-Selbert-Schule. Daraus folgten viele Gespräche, da den polnischen Schülern Unterschiede im Vergleich zu ihrer Schule bewusst wurden. Sie staunten darüber, wie lebendig und alltagspraktisch der Unterricht hier stattfindet.

Mit den Gastfamilien konnten alle im Schulgarten der Elisabeth-Selbert-Schule grillen. Das Wochenende verbrachten die Gäste in den deutschen Familien. So besichtigten einige Schloss Marienburg, andere waren in der James-Bond-Ausstellung in Hameln. Eine Schülergruppe kochte gemeinsam deutsches und polnisches Essen. Auch das Schloss Hämelschenburg stand bei einigen auf der Reiseroute. Eine Abkühlung fanden manche bei schönem Wetter im Freibad. Gisela Grimme, Falko Kruse und Dietlind Quandt danken ihren polnischen Kollegen Ewa Wosowicz-Bodziony und Jadwiga Poroba, die diesen Austausch betreuten. Gedankt wird auch dem deutsch-polnischen Jugendwerk, das diesen Austausch finanziell unterstützt hat.




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