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Gaspreis: Nienstädt muss Tarif anheben

Samtgemeinde Nienstädt (gus). Der Rat der Samtgemeinde Nienstädt hat beschlossen, den Gaspreis zu erhöhen. Die Politiker äußerten ihr Bedauern, verwiesen jedoch auf die erhöhten Bezugskosten.

Der Rat entschied einstimmig, den Erdgasverkaufspreis ab 1. August um 0,45 Cent pro Kilowattstunde anzuheben. Die monatliche Grundgebühr wird beim Verbrauch von bis zu 48 000 Kilowattstunden pro Jahr um einen Euro teurer. Bei Mehrverbrauch wird der Kilowattstunden-Preis um 0,5 Cent angehoben. Dann entfällt allerdings die Grundgebühr. Im Mai 2007 hatte die Samtgemeinde den Gaspreis noch gesenkt. Nun geht es wieder "bergauf". Zur Begründung fügte Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening an, dass in 2007 der Bezugspreis 3,46 Cent pro Kilowattstunde betragen hatte. Jetzt liege der Wert bei 4,19 Cent pro Kilowattstunde. Dieser Anstieg müsse an den Verbraucher weitergegeben werden, damit kein Haushaltsdefizit entsteht. Bliebe die Anhebung aus, fiele die Marge - die Differenz zwischen Einkaufs- und Abgabepreis - auf 0,8 Cent pro Kilowattstunde. Damit kostendeckend versorgt werden kann, müsse die Marge zwischen 1,3 und 1,5 Cent liegen. Bei einem Verbrauch von 20 Millionen Kilowattstunden pro Jahr mache dies eine Summe um 300 000 Euro aus. Im Samtgemeinderat herrschte Einigkeit darüber, dass der Gaspreis steigen muss. Allerdings bedauerten die Politiker ihre Machtlosigkeit in der Sache.



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