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Flucht nutzt dem Franzosenkaiser nichts

"Gallischen Zwerghahn" gefangen und verbannt

Rolfshagen (la). Beim Katerfrühstück hat Napoleon, alias Stephen Hodgkens, gestern mit seiner Truppe das mit über 300 Gästen gefüllte Festzelt gestürmt. "Wir wollen essen und trinken", brüllte er in die Menge und erntete dafür schallendes Gelächter vom Volk. "Du korsischer Inselaffe mit deinen gallischen Zwerghähnen bekommst hier nichts", bekam er von Adjutant Klaus Weber zu hören. Daraufhin erklärte Napoleon den Rolfshägern den Krieg.

"Alle trinkfesten, arbeitsscheuen, verwegenen Kerle und Frauensleut sind aufgefordert mit uns in die Schlacht gegen den gallischen Zwerghahn zu ziehen", forderte Weber. Auf dem Schlachtfeld im Horstsiek hatte sich Napoleon mit seinen Mannen, den "Ludern" und den Kindern verschanzt und ließ Warnschüsse aus der Kanone abfeuern. Geschossen wurde mit Eimern und Wasserbomben. Doch die Landsknechte und Bergleute aus Rolfshagen ließen sich nicht einschüchtern. Angeführt von König Mario griffen sie Napoleon an. Erste Friedensbemühungen scheiterten. Napoleon nahm den Adjutanten des Königs gefangen, zog dessen Rock an und ging dem Volk mit weißer Fahne entgegen. Der Trick scheiterte - er wurde von eigenen Leuten angeschossen. König Mario übernahm die Festung und hisste die Rolfshäger Fahne. Rottmitglieder spürten den geflohenen Napoleon schließlich wieder auf.




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