weather-image
16°
Wie die Progressive-Rock-Band Genesis zur Collins’schen Hitmaschine wurde

Gabriels belämmerter Broadway versank im zweiten Haus am Meer

In Höhe Ronnenberg ist mir übel. Zwei Tüten Gummibärchen auf der Fahrt vom Weserbergland bis vor die Tore der Landeshauptstadt hält kein noch so starker Magen aus. Aber es ist Nervenfutter fürs Genesis-Konzert. Ausverkauftes Niedersachsen-Stadion. 60 000 Menschen in der „Schüssel“. Der erste Gig meines Lebens, zugegeben vergleichsweise spät. 16 zarte Lenze bin ich an diesem 7. Juni 1987 alt, als die britische Progressive-Rock-Band bei der „Invisible Touch“-Tournee in Hannover Station macht. Gut, dass sie nicht mehr progressiv ist. Throwing It All Away. Ich wäre wohl sonst nicht hier, in Block F, neben meinen Brüdern Olli und Uwe und mit den Gummibärchen zwischen all den Erwachsenen.

Mike Rutherford, Phil Collins und Tony Banks (von rechts) sind Genesis. Neue Projekte sind leider nicht mehr geplant.
Jens Meyer

Autor

Jens Meyer Leiter Redaktion PR- und Sonderthemen zur Autorenseite


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt