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Fußgängerüberweg Beber: Nun soll der Stadtrat mit ins Boot

BEBER. Steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein – doch in Beber lässt der Erfolg trotz großer Beharrlichkeit zahlreicher politischer Vertreter bislang auf sich warten. Seit Jahren streitet der Ortsrat für eine Querungshilfe an der Kreisstraße im Bereich der Magnusstraße.

Unübersichtlich und für ältere Menschen und Kinder nur schwer gefahrlos zu überqueren – die Ratsfraktion der CDU fordert jetzt die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs. Foto: Rathmann

Jetzt schaltet sich die CDU-Ratsfraktion ein und hebt das Thema über einen Antrag auf die Tagesordnung. Fraktionschef Hans-Ulrich Siegmund beantragt in einem Schreiben an den Bürgermeister, die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs auf der Kreisstraße zwischen der Rohrsener Straße und Zum Dachtelfeld beraten zu lassen. „Alle Fußgänger sind auf Grund der kurvigen Straßenführung der K 72 innerorts beim Überqueren der Straße stark gefährdet, da die K 72 den Ort quasi in zwei Hälften teilt“, sagt Siegmund. Kindergarten, Sportstätten und Seniorenräume sollten aber sicher erreicht werden können. „Besonders Schulkinder müssen mindestens zwei mal am Tag auf ihrem Schulweg die K 72 überqueren, um die Bushaltestelle zu erreichen“, so der Fraktionschef.

In den Nachbarorten Bakede und Schmarrie seien Fußgängerüberwege im Verlauf der Kreisstraße eingerichtet worden. Die Einrichtung in Beber sei „unabhängig von Verkehrszählungen in den Ferien“ unbedingt erforderlich.

Bereits unmittelbar nach Fertigstellung der Umgehungsstraße Eimbeckhausen hatten sich bereits Karsten Homeier und die heutige Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast für einen Überweg stark gemacht. Das war im Jahr 2011 – damals sammelte sogar eine Bürgerinitiative Unterschriften, um ihre Forderung zu unterstreichen.jhr



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