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"Out of Order" lässt Minchen-Wände wackeln

Fusion-Cocktail lockt Fans aus der ganzen Weserregion

Bückeburg (mig). Tiefer Bass, coole Bläser: Am Wochenende ließ "Out of Order" die Wände wackeln. Als erklärte Liveband spielte die Jazz-, Rock-, Soul- und Funkkapelle im "Minchen" Stücke von den Stones, Herbie Hancock und Van Morrison.

Scharfer Cocktail: Frontmann Markus Himler (rechts) und seine Mi

Seit mehr als 20 Jahren touren die Musiker - die meisten sind aus Hameln - durch die Lande und sind für ihre handgemachte Musik bekannt. Zwar hat die (an diesem Abend) achtköpfige Band erst eine CD draußen - dem Status eines Geheimstipps sind sie aber allemal entwachsen. Das zeigte sich auch an diesem Abend wieder: Zahlreiche Fans hatten sich schon lange vor Konzertbeginn eingefunden, vor der Bühne gab es kaum noch ein freies Fleckchen. "Wir sind aus Coppenbrügge angereist und mögen die Band wegen der tollen Musik und des Sängers", freuten sich Melanie und Jennifer (beide 18 Jahre alt) auf den Auftritt von Frontmann Markus Himler. Nachdem der "Order"-Sänger die Besucher mit dem unvermeidlichen "Hallo Bückeburg" begrüßt hatte, ging die Post ab. Die Mischung aus Blues, Rock, Jazz und Funk ging schnell ins Blut. Wichtigster Bestandteil des Fusion-Cocktails: treibende Drums, dazu extrascharfe Bläsersätze von Posaune, Sax und Trompete. Neben der vierköpfigen Blechbläserfraktion sollte aber Bassmann Peter Burrack nicht vergessen werden. Der stand an diesem Abend für Funk vom Feinsten, lautstarke Tiefton-Läufe und knallenden Rhythmus. Dass auch Sänger Markus Himler sein Handwerk versteht, bewies er nicht nur am Mikrophon. Mit seiner klagenden Mundharmonika gab er einigen Blues-Standards den letzten Schliff.

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