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Start für den Sommertransfer: Korrigieren Sie Ihren Kader

Fürther Schnäppchen oder ein Hamburger de luxe?

Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Die Bundesliga boomt und brummt. Kein Wunder, dass sich einige Klubs wie der FC Bayern München oder der Hamburger SV auch beim finalen Kaufrausch nicht lumpen ließen und noch einmal astronomische Ablösesummen für den erhofften Schnellschuss ins Glück zahlten. 40 Millionen Euro hier, 13 Euro Millionen da – klotzen statt kleckern ist und bleibt wohl die Devise im deutschen Fußball-Oberhaus. Erst recht in der Jubiläumssaison. Ob die Vereine ihre ohnehin schon aufgeblähten Kader qualitativ oder quantitativ mit mehr oder weniger Euro tatsächlich verstärkt haben, das wird sich aber erst noch zeigen.

Während der Transfermarkt für Bundesligisten in der Realität nun bis zur Winterperiode geschlossen ist, kommen die momentan 3241 Teilnehmer am Bundesligatrainer der Dewezet in den Genuss eines kleinen Privilegs. Sie dürfen noch einmal imaginär personell nachrüsten. Das Zauberwort heißt dabei Sommertransfer. Also ran an den Kader und ausmisten oder wie der Franzose sagt: corriger la fortune. Ab heute bis zum 3. Spieltag, der am 14. September um 20.30 Uhr mit der Partie FC Augsburg gegen VfL Wolfsburg beginnt, läuft diese zusätzliche Wechselperiode. Jeder Dewezet-Trainer kann zwei Spieler aus seinem jetzigen Kader verkaufen und dafür zwei neue Profis verpflichten. Weitere Transfers sind nicht möglich.

Wer also durch geschickte Transaktionen genügend Millionen lockermachen kann, der könnte sich sogar den bislang teuersten Spieler der Bundesliga leisten. Und olé, der Spanier Javi Martinez, Bayerns neuer Heilsbringer in der Tiefe des defensiven Raumes, ist schon für schlappe 30 Millionen Euro zu haben. Ein kleiner Rabatt erhält eben die Freundschaft, denn Bilbao kassierte noch zehn Millionen mehr vom prall gefüllten Münchner Festgeldkonto.

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Anders verhält es sich beim „Hamburger de luxe“ Rafael van der Vaart. Für den größten Hoffnungsträger seit Uwe Seeler legte der eigentlich klamme HSV in Tottenham kühne 13 Millionen auf den Tisch, im Kader des Bundesliga-Trainers ist er aber für 25 Millionen Euro ausgewiesen.

Echte Schnäppchen sehen gewiss anders aus. Die findet der Interessent aber auch. Wie wäre es denn zum Beispiel mit Jungstar Felix Klaus? Der Torschütze des ersten Fürther Bundesligatreffers ist schon für 500 000 Euro zu haben. Relativ günstig ist auch Hannovers neuer „Torkönig“ Artur Sobiech. Für zwei Millionen Euro trifft der Pole in Zukunft auch für Sie.

Übrigens: Wer noch einsteigen möchte, der kann sich noch bis 6. Spieltag (28. September) anmelden. Die Nachzügler erhalten die Punkte des jeweils letztplatzierten Trainers.




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