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"Barmer": Neue Regelung seit 1. Juli / Ohne Lohnfortzahlung

Für Pflege Freistellung möglich

Rinteln (rd). Seit dem 1. Juli können sich Arbeitnehmer für die Pflege von nahen Angehörigen von der Arbeit freistellen lassen. Das sieht eine neue Regelung in der Pflegereform vor, erläutert Carsten Wahle von der "Barmer" in Rinteln:

Unterschieden werde dabei zwischen einer kurzzeitigen Arbeitsverhinderung und der Pflegezeit, die im Gegensatz zur maximal zehntägigen Arbeitsverhinderung bis zu einem halben Jahr andauern könne. Dadurch können zum einen die vielen Dinge schnell organisiert werden, die bei einem plötzlichen Pflegefall in der Familie anfallen, und zum anderen könne man sich länger um einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen kümmern. "Zu beachten ist, dass beide Freistellungen ohne Lohnfortzahlung in Anspruch genommen werden können und der Arbeitgeber vorher schriftlich informiert werden muss, wann und wie lange man ausfallen wird", erläuterte Wahle. Eventuell anfallende Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge werden auf Antrag durch die Pflegekasse bezuschusst. Sie zahlt zudem die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Einzige Einschränkung: Die Pflegezeit gibt es nur für Arbeitnehmer in Unternehmen, die mindestens 15 Beschäftigte haben. Weitere Infos enthält die Broschüre "Die soziale Pflegeversicherung". Diese gibt es kostenlos bei der "Barmer", Bäckerstraße 14.




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