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Johannes Waßmuth ist erster Bufdi des Vereins / Berufsorientierung durch soziales Engagement

„Für die TuSpo ist er der richtige Mann“

Bad Münder (lil). Abitur – und was kommt dann? Wie so vielen Schulabgängern ist dem 19-jährigen Johannes Waßmuth diese Frage durch den Kopf gegangen. Um sich beruflich zu orientieren, hat er sich für den Bundesfreiwilligendienst entschieden. Seit dem 1. September engagiert sich der junge Mann in der TuSpo Bad Münder.


Vielfältig sind die Aufgaben des Freiwilligen: Waßmuth betreut mit Jürgen Molitor viermal pro Woche die Basketball-AG an der Grundschule, bietet nachmittags Tischtennis an der KGS an, trainiert Tischtennis und betreut Leichtathletik in seinem Verein.

Gerne möchte er die Homepage mitgestalten, an der Pressearbeit mitwirken und Veranstaltungen organisieren. „Da haben wir schon einiges ins Auge gefasst“, erzählt Waßmuth mit Blick auf das 150-jährige Jubiläum der TuSpo.

Mit dem Verein ist der 19-Jährige, der seit einem halben Jahr in Bad Nenndorf lebt, aufgewachsen. „Im Grundschulalter habe ich schon Fußball, Tischtennis und Minigolf in der TuSpo gespielt“, erinnert er sich. Heute hat er eine C-Trainerlizenz im Tischtennis sowie im Breitensport in der Tasche.

Folglich sagte er sofort zu, als Tischtennis-Jugendwart Ulf Pöhler ihm vorschlug, im Sportbereich seinen Freiwilligendienst zu leisten. „Für mich war klar, dass ich nicht direkt studieren würde“, erzählt Waßmuth, der in Springe seine Schullaufbahn abschloss.

Nachdem der Hauptvorstand sein Okay gegeben hatte, habe sich eine Arbeitsgruppe gebildet und ein Konzept rund um das Thema Bundesfreiwilligendienst in der TuSpo entwickelt. „Für uns ist es das erste Mal, dass wir so etwas machen“, erzählt TuSpo-Vorsitzender Dieter Reckler. Weder einen Zivildienstleistenden noch einen FSJ-ler hat der Verein bisher beschäftigt. Es habe sich jedoch angeboten, einen jungen Erwachsenen einzustellen, um den Nachwuchs zu förden, so Reckler. Und Waßmuth fügt stolz hinzu: „In Niedersachsen hat die TuSpo die meisten jugendlichen Tischtennis-Spielberechtigten.“

Gerade die Arbeit mit den Jüngsten bereitet Waßmuth am meisten Spaß. „Die Grundschüler sind so lernbegierig und mit Freude dabei“, berichtet er voller Begeisterung.

Der Vorstand sei sehr zufrieden mit seinem ersten „Bufdi“, so Reckler. „Ich kenne Johannes schon viele Jahre. Er ist sehr zuverlässig und gut ausgebildet. Für die TuSpo ist er der richtige Mann.“

In Sachen Bundesfreiwilligendienst kooperiert der mündersche Verein mit dem Kreissportbund Hameln-Pyrmont. Waßmuths Wochenarbeitszeit beträgt 39 Stunden, dafür erhält der junge Mann monatlich gut 300 Euro Taschengeld. „Wir sammeln nun unsere Erfahrungen mit dem Bundesfreiwilligendienst“, sagt der Vorsitzende. „Dann entscheiden wir, ob wir die Stelle wieder besetzen.“ Waßmuth ist bis zum 31. Juli für die TuSpo im Einsatz.



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