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Geschäftsführer Klaus Kruse hört auf

Für die schwarzen Zahlen bei Bethel gesorgt

Bückeburg (rc). Klaus Kruse hat das Krankenhaus Bethel 13 Jahre „als alter Fahrensmann“ durch stürmische See geschifft, dafür gesorgt, dass es trotz zahlreicher Reformen im Gesundheitswesen schwarze Zahlen schrieb und es aus dieser Position der Stärke heraus geschafft hat, dass bei der anstehenden Fusion von Bethel mit den beiden Kreiskrankenhäusern Stadthagen und Rinteln zum Klinikum Schaumburg auch der christliche Gedanke ganz oben steht. Nun ist der langjährige Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer der Stiftung Krankenhaus Bethel und Evangelisches Krankenhaus gGmbH in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet worden. Seine Stelle als Geschäftsführer wird nicht mehr besetzt, sondern von den beiden Geschäftsführern des Klinikums Schaumburg Claus Eppmann und Ralph von Follenius übernommen. Verwaltungsleiter bei Bethel wird Günter Hagenhoff.

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„Er hat für schwarze Zahlen bei Bethel gesorgt, was in Schaumburg nicht flächendeckend gelingt“, würdigte der Aufsichtsratsvorsitzende der Krankenhaus Bethel gGmbH, Matthias Werth, die Verdienste Kruses. Er habe sich kritisch und konstruktiv geäußert, sich mit seiner besonnenen und offenen Art die Achtung und den Respekt der Mitarbeiter erworben, sich geduldsam und beharrlich für die Zusammenführung der Krankenhäuser eingesetzt. „Ein unglaublich verlässlicher Partner und eine konstante Größe mit ruhiger Hand“, stellte Landrat Jörg Farr fest. Der gute Ruf Bethels sei auch in Klaus Kruse begründet.

„Einer der am meisten unterschätzten Verwaltungsdirektoren“, war das Lob von Claus Eppmann im Namen der Klinikums-Geschäftsführung. Klaus Kruse habe es immer am Herzen gelegen, bei der Fusion „etwas unter christlicher Trägerschaft zu machen“. Er habe maßgeblich das Konzept mit entwickelt und einen entscheidenden Beitrag zur Fusion geleistet: „Heute ist die Baustraße fertig.“ Und den Satz geprägt: „Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts“. „Noch sind wir in der Phase, wo wir um den Weg ringen, die Mitarbeiter mitzunehmen, damit die Fusion funktioniert, was entschieden worden ist, so Landesbischof Karl-Hinrich Manzke. Der die Verdienste des 61-Jährigen mit einer Andacht würdigte.



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