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Vor fünf Monaten hat sich der Seniorenbeirat neu konstituiert – Zeit für eine Bestandsaufnahme

Für die Badewonne, gegen Leerstände

Samtgemeinde Niedernwöhren. Nachdem sich der alte Seniorenbeirat der Samtgemeinde aufgelöst hatte, fand sich im Februar ein neuer Beirat zusammen. Die ersten fünf Monate sind nun verstrichen. Beiratsmitglied Hans-Martin Minner hat sich Zeit für eine Bilanz genommen.

Thema Nummer eins ist derzeit die Badewonne in Nordsehl. „Wir fordern den Erhalt der Badewonne – in welcher Form auch immer“, sagt Minner – ob mit oder ohne zweites Becken, ob große oder kleine Lösung. Der Beirat sieht sich als eine Art Vermittler und will demnächst auch im Samtgemeinderat vorstellig werden. „Wir brauchen die Badewonne“, betont er und hebt die Reha-Sport-Angebote hervor. Viele Senioren fänden dort ihre einzige Sportmöglichkeit. Darum sei das Hallenbad „unverzichtbar“.

Das zweite Problem, dessen sich der Beirat mittelfristig annehmen will, sind die vielen Leerstände in den Mitgliedsgemeinden. Hierbei möchten die Beiratsmitglieder gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Gemeinden nach Nachnutzungen suchen. Senioren-Wohngemeinschaften sei eine Option. „Vielleicht lasse sich dafür eher ein Investor finden, als für eine defizitäre Badewonne“, meint Minner. Es stünden einfach zu viele Häuser leer. Oftmals wohnt eine einzige Person in einem großen, alten Haus – und das komplette Obergeschoss steht leer.

Als dritten Aspekt nennt Minner die Barrierefreiheit. Mit dem örtlichen Seniorenbeirat habe er sich bereits in Wiedensahl für dieses Thema starkgemacht. „Bis auf eine Stufe vor Boltens Deele haben wir hier alles abgearbeitet.“ Dieses Projekt sollte man auch einmal samtgemeindeweit anpacken.

Der Beirat: Gilda Bender, Friedel Busche, Dieter Fischer, Marianne Hecht, Ilse Krömer, Hans-Martin Minner, Heinz Schommerloh, Wolfgang Schreiner, Friedrich Wilharm und Marianne Wirth. Vorsitzender ist Friedrich Wilharm, seine Stellvertreter sind Heinz Schommerloh und Marianne Hecht.kil




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