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Vier Männer und drei Frauen bilden die neue Arbeitsgruppe / Initiatoren sind dabei

Für die älteren und behinderten Menschen

Obernkirchen (sig). Was lange währt, wird endlich gut. Die Bergstadt besitzt jetzt auch ein Gremium, das sich gezielt um die Belange behinderter sowie älterer Bürger kümmert. Albrecht Stein und Walter Scheer, die beide bereits seit längerer Zeit die Interessen der Bergstadt im Kreisseniorenrat vertreten, sind am Ziel ihrer Bemühungen. Das gilt auch für Renate Ernst, die sich im Kreisbehindertenrat ebenfalls mit Erfolg für die Behinderten einsetzt.

Es war zu wünschen, dass dieses Trio bei der Zusammenkunft der Vertreter verschiedener Vereine, Institutionen und Einrichtungen in der "Roten Schule" in das Team gewählt wurde. Das geschah dann auch bei der geheimen schriftlichen Wahl. Die Gruppe der Senioren vertritt neben Albrecht Stein und Walter Scheer noch Gisela Meier von der evangelischen Kirchengemeinde Vehlen. Als Behindertenvertreter kommen hinzu: Renate Ernst von der katholischen Kirchengemeinde Obernkirchen, Waltraud Denocke vom Lokalen Bündnis für Familie und Horst Essmann vom Sozialverband Krainhagen. Bei gleicher Stimmzahl hätte das Los zwischen Rosemarie Fichtner vom Sozialverband Obernkirchen-Gelldorf und dem Einzelbewerber Robert Rammelsberg entscheiden müssen. Weil die Sozialverbandschefin verzichtete, wurde dieses Verfahren überflüssig. Wer künftig die Vorsitzendenfunktion im Beirat übernimmt, das entscheidet dieses Gremium selbst. Der zuständige Fachbereichsleiter Bernhard Watermann erläuterte zu Beginn der Zusammenkunft im evangelischen Gemeindezentrum die Aufgaben und Zuständigkeiten des Behinderten- und Seniorenbeirates. "Sie sollen ganz bewusst eine einflussreiche Lobby bilden, die sich zukunftsorientiert an den künftigen Bevölkerungsstrukturen und deren Bedürfnissen ausrichtet", erklärte der stellvertretende Verwaltungschef. Im Vordergrund stehe die Beratung des Rates und seiner Ausschüsse, der Stadtverwaltung sowie der Träger von Maßnahmen für Senioren und Behinderte. Vertreter des Beirates können an Sitzungen politischer Gremien teilnehmen und sich dort äußern. Ein Stimmrecht besitzen jedoch nur die politischen Mandatsträger. Die Wahl entbehrte nicht einer gewissen Spannung, denn es gab insgesamt 18 Bewerber und Bewerberinnen. Jeder Wahlberechtigte hatte sieben Stimmen, von denen mindestens vier abgegeben werden mussten, damit der Stimmzettel gültig war. Jeden Kandidaten konnten die Delegierten jedoch nur einmal ankreuzen. Die Zulassung aller Bewerber und Bewerberinnen für diese geheime Wahl ist vorher von der Stadtverwaltung geprüft worden. Falls ein Mitglied des Beirates aus irgendwelchen Gründen ausfällt, ist das Nachrücken von Personen möglich, die danach die meisten Stimmen erhalten haben. Über eine Satzung verfügt das Gremium bereits. Sie ist vom Rat beschlossen worden. Eine Geschäftsordnung soll noch folgen.




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