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AG 60 plus aus Hessisch Oldendorf auf Tour

Fünf Tage im Bayerischen Wald

Hessisch Oldendorf. Insgesamt 96 Freunde der AG 60 plus haben fünf Tage im Bayerischen Wald verbracht. Übernachtet haben sie in Neukirchen. In Passau, an Donau, Inn und Ilz, unternahmen sie eine Flussfahrt, ließen sich die Altstadt zeigen und tanzten am Abend. Tags darauf fuhren sie nach Bodenmais, wo sie den Glasbläsern zuschauten. Nach einem Mittagessen in Zwiesel fuhren die agilen Reisenden zum Waldwipfelweg nach St. Englmar. Bei Sonnenschein bietet dieser bis zu 30 Meter hohe Weg eine herrliche Aussicht. Leider war diese Aussicht den Hessisch Oldendorfern nicht vergönnt – es hüllte sich alles in Regen und Nebel. Am dritten Tag der Reise besichtigten die Teilnehmer eine Bärwurzerei in Bad Kötzting. Nach einer Filmvorführung über Anbau und Herstellung dieses hochprozentigen Schnapses wurden sie zur Verkostung eingeladen. Zur Herstellung des im Bayerischen Wald beliebten Getränkes Bärwurz wird nur die Wurzel verwendet, die bis zu acht Jahre heranwachsen muss. Die Wurzeln werden gewaschen und zerkleinert, anschließend in einem Mazeriergefäß weiter aufgeschlossen, wobei die typischen Aromastoffe der Bärwurz mit hochprozentigem Alkohol extrahiert werden. Nach einer Lagerdauer von vier bis fünf Monaten wird der Bärwurzextrakt in einem Brennkessel erhitzt und dann in bis zu vier Stunden doppelt destilliert. Anschließend wird das Destillat in Eichen- oder Stahlfässern bis zu zehn Jahre gelagert, ehe die Reifung abgeschlossen ist.

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