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Wie man jetzt schnell wieder fit wird / Tipps von Bewegung bis Ernährung

„Frische Luft ist nicht zu toppen“

Einfach himmlisch – diese freien, faulen Tage mit ihrem üppigen guten Essen und den gemütlichen Stunden. Die Geldbörse ist leichter geworden, man selbst dagegen um ein paar Pfunde schwerer. Jetzt heißt es,neuen Schwung tanken und fit und energiegeladen ins neue Jahr zu starten. Apothekerin Birgit Köpps-Padberg hat ein paar unschlagbare Tipps auf Lager, wie man in Nullkommanichts die Spuren der Völlerei beseitigt.

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Richtig essen

Ein Übermaß an Speisen und Getränken hat den Bauch schwellen lassen. Das Hemd kneift, die Hose zwackt. Jetzt schnell die Ernährung auf gesund umstellen: „Leichte und fettarme Kost, viel Obst und Gemüse“, empfiehlt Birgit Köpps-Padberg. Obst und Vollkornprodukte helfen der Leber, den Alkohol abzubauen. Ingwer, Fenchel und Kamillentee beruhigen den Magen und wirken gegen den Blähbauch.

Kein Alkohol

Nach den Feiertagen, an denen viel Alkohol floss, braucht die Leber jetzt eine Pause. Am besten, man verzichtet ein paar Wochen total auf Bier, Wein, Sekt & Co. und trinkt stattdessen Tee oder Gemüsesäfte. „Und ganz viel Wasser“, sagt Birgit Köpps-Padberg: „Am besten ohne Kohlensäure, da unser Magen nach den Feiertagen ohnehin schon übersäuert ist.“ Auch Buttermilch tut dem Körper jetzt gut.

Viel bewegen

Runter vom Sofa und raus an die Luft: Ganz allmählich werden die Tage wieder etwas länger. „Und frische Luft ist durch nichts zu toppen“, findet Birgit Köpps-Padberg: „Da tankt man Sauerstoff.“ Und den braucht der Körper nach den langen Nächten in überheizten Räumen. Ein Spaziergang wirkt schon Wunder. Möglichst oft das Auto stehen lassen und Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen, solange das milde Wetter dazu einlädt. Doch auch Kälte kann man bei einem Bummel gut eingemummelt trotzen.

Gut schlafen

Schlaf kann man zwar nicht nachholen, aber er hilft dem Körper nach den Feiertagen, an denen die Nächte für viele recht kurz ausfielen, wieder in Schwung zu kommen. „Das individuelle Schlafbedürfnis ist allerdings so unterschiedlich, dass es keine feste Regel für die optimale Stundenzahl gibt“, sagt Birgit Köpps-Padberg. Wer unter Schlafstörungen leide, solle den Mittagsschlaf ausfallen lassen und stattdessen lieber spazierengehen: „Dann schläft man nachts besser.“ Und: „Früher ins Bett gehen!“ Die Apothekerin empfiehlt bis spätestens 23 Uhr, räumt aber ein, dass auch die Gepflogenheiten von „Eulen“ und „Lerchen“ berücksichtigt werden müssen.

Regelmäßig lüften

An den Feiertagen gab’s die volle Dröhnung: Da wurden Heizungen aufgedreht, Kamine angemacht und Kerzen angezündet, damit es nur ja hübsch kuschelig war. Zu viel Wärme aber verbraucht die Luft, schwächt das Immunsystem und macht müde. Jetzt sollte man die Temperaturen lieber wieder runterfahren – und lüften. Zum regelmäßigen Stoßlüften rät Birgit Köpps-Padberg. Fünf bis zehn Minuten reichen aus, um die verbrauchte Luft auszutauschen. „Die Wohlfühltemperatur ist individuell verschieden“, sagt die Apothekerin: „Im Schlafzimmer aber sollte es höchstens 19 Grad warm sein.“

Optimismus

Die meisten von uns sind hoffentlich mit Optimismus ins neue Jahr gestartet und haben die Sektkorken auf ein glückliches 2012 knallen lassen. Diesen Optimismus sollte man sich erhalten. „Und man kann ihn trainieren“, weiß Birgit Köpps-Padberg Ihr Tipp: „Bewusst das Positive wahrnehmen, alle Sinne für kleine, schöne Momente schärfen und bewahren.“



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