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Shanty-Chor nach erlebnisreicher Konzertreise zurück aus Polen

„Frische Brise“ durch Schlesien

Bad Münder. Kurz vor Ostern kamen sie von ihrer neunten Auslandsreise zurück. Die 60 Sänger und Angehörigen vom Shanty-Chor „Frische Brise“ haben sich sechs Tage in Ober- und Niederschlesien aufgehalten und waren tief beeindruckt.

Autor:

Klaus Kohrs

Nach dem Besuch der „Schwarzen Madonna“ in Tschenstochau, den Stadtbesichtigungen in Krakau mit dem weltberühmten Salzbergwerk „Wieliczka“ und Breslau mit der Universität und der einzigartigen Aula „Leopoldina“ und der Jahrhunderthalle war klar: Diese Reise hat sich touristisch schon mal gelohnt. Dieser Teil Polens überraschte alle in seiner Vielseitigkeit und mit seinen historischen Denkmälern. Ein großes Erlebnis für die Shantychorsänger bildete dann das Konzert der „Frischen Brise“ in der Philharmonie in Oppeln vor rund 400 Besuchern, von denen wohl über 90 Prozent der Gäste der deutschsprachigen Minderheit angehörten. Für alle erstaunlich, mit welcher Inbrunst und Emotion dort die deutsche Herkunft gepflegt wird. Das Dirigat des Konzertes lag in den Händen der Akkordeon-Virtuosin Radmira Grüne, die den schwer erkrankten Chorleiter Heiner Westerhoff souverän vertrat. Der Shanty-Chor überraschte seine Zuhörer mit einem eigens für diesen Auftritt einstudiertem polnischen Volkslied und einem Akkordeon-Medley polnischer Lieder, die von Radmira Grüne sehr gefühlvoll dargebracht wurden. Am Schluss der fast zweistündigen Veranstaltung spendeten die Besucher stehend nicht enden wollenden Applaus. Natürlich gaben die maritimen Sänger vom Deister Zugaben und auch gerne Interviews für die anwesende Presse und einen deutschsprachigen Fernsehsender. Völlig überraschend kam dann am nächsten Tag ein Vertreter des Goethe-Institutes auf die Shantysänger zu und fragte bei der „Frischen Brise“ an, ob sie Interesse an einer kleinen Tournee mit drei bis vier Konzerten in Nordösterreich, der Slowakei und dem südlichen Tschechien habe. Und natürlich stimmten alle Sänger freudig zu. Und so endete die Reise nicht nur mit großartigen Erlebnissen und Besichtigungen, sondern auch mit der Aussicht auf neue sängerische Abenteuer in naher Zukunft.




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