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Mitglieder pflücken gemeinsam

Frisch vom Baum – der Nabu lädt zur Ernte ein

Bad Münder (jhr). Frischer geht es einfach nicht: Eben noch als Apfel hoch oben am Baum, Momente später als Saft im Glas. Die Nabu-Ortsgruppe Bad Münder hatte zur Apfelernte auf die Streuobstwiese am südlichen Eilenberg geladen, und neben einigen Mitgliedern waren insbesondere auch Mitglieder der Nabu-Jugendgruppe gekommen.

Kenya ist aus Spanien gekommen, um in Nienstedt ein freiwilliges ökologisches Jahr zu absolvieren. Zur Apfelernte klettert sie i

Vor rund 20 Jahren hatte die Ortsgruppe des Nabu die Streuobstwiese als Ausgleichsfläche für ein Baugebiet in Bakede angelegt und neben Pflaumen und Birnen verschiedene Apfelbäume gepflanzt. „Leider haben wir damals keinen Plan gemacht, welche Sorte wo steht – inzwischen ist es selbst für Kenner nicht ganz einfach, alle zweifelsfrei zu bestimmen“, sagt Matthias Großmann, Vorsitzender der Ortsgruppe. Mit der Pflege und dem Unterhalt der Wiese haben sich die Nabu-Mitglieder auch das Ernterecht verdient.

Den Mitgliedern der Jugendgruppe erläuterte er am Beispiel der Streuobstwiese, wie unterschiedlich der Boden und entsprechend auch die Entwicklung der Bäume auf nur einer Wiese sein kann: „Im oberen Teil ist der Boden recht trocken, hier im unteren Teil sehr feucht, fast schon sumpfig. Einige Bäume konnten sich in dem weichen Boden nicht halten und sind umgestürzt“, erläuterte er.

Die Bedeutung einer Streuobstwiese für verschiedene Vogel- und Insektenarten wurde auch von Jörg Neumann, Umweltlehrer am Schullandheim in Nienstedt und Leiter der Nabu-Jugendgruppe, herausgestellt, der Beitrag für den Erhalt einer großen Artenvielfalt war für die Kinder und Jugendlichen schnell zu entdecken – und auch zu schmecken: Die frisch gepflückten Äpfel unterschiedlicher Sorten wie Ingrid Marie, Geheimrat Oldenburg oder Boskoop wurden gleich vor Ort probiert, verglichen und teilweise auch zu Saft gepresst.



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