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Einstimmige Wiederwahl zum Chef des Samtgemeindeverbandes / Kandidaten für Bund und Europa stellen sich vor

Friedrich Feick bleibt Spitzenmann der Eilser CDU

Eilsen (sig). Friedrich Feick ist körperlich und geistig noch so fit, dass er für weitere zwei Jahre das Ruder im CDU-Samtgemeindeverband Eilsen in der Hand behalten möchte. Das Vertrauen dafür hat er am Mittwochabend während einer Mitgliederversammlung erhalten. Es gab dabei keinen Gegenkandidaten und auch keine Gegenstimme. In die kommende Amtsperiode fallen die Wahlen für das Europäische Parlament und für den Deutschen Bundestag. Und 2010 stehen zudem Landratswahlen in Schaumburg an. Da gibt es auch für die Eilser Christdemokraten einiges zu tun.

In seinem Ausblick ließ Feick keinen Zweifel daran, dass die CDU einen geeigneten Kandidaten für die Nachfolge des scheidenden Landrates anbieten werde. Mit Blick auf die Zweitstimmen der CDU bei der Landtagswahl rechnet er sich Chancen für den Wechsel an der Kreisspitze aus. Feick wünscht sich außerdem einen Bundestagsabgeordneten Christopher Wuttke, der im Wahlkreis Nienburg/Schaumburg Sebastian Edathy zu schlagen hätte, und zu guter Letzt einen Europaabgeordneten Burkhard Balz. Feick weiß aber auch, dass Politik kein Wunschkonzert ist. Deshalb lud er schon einmal Wuttke und Balz zu einer Vorstellungsrunde in das "Haus des Gastes" ein. Der Bückeburger Bundestagskandidat hatte zumindest schon bei seiner Nominierung einen klaren Sieg über zwei Nienburger Bewerber errungen. Ihm machen außerdem die recht stabilen Umfragewerte seiner Partei Mut. Unter Anspielung auf die Auftritte von Edathy auf höherer innenpolitischer Ebene stellte Wuttke fest: "Mich beeindruckt, dass ich im Augenblick in dieser Region der einzige Bundestagskandidat bin, der mit den normalen Bürgern spricht. Ich möchte mitten zwischen ihnen sein und bleiben." Burkhard Balz ist von Beruf Bankfachmann und bekannte freimütig: "Solche Zeiten haben die Finanzmärkte noch nicht erlebt. Das wird zu dramatischen Änderungen führen. Wir brauchen nicht mehr so viele Landesbanken; deren Geschäftsmodelle haben sich überholt." Man könne, so Balz weiter, keineswegs ausschließen, dass noch zahlreiche Banken unter den geöffneten Rettungsschirm schlüpfen. Das sei das Ergebnis einer Entwicklung, die auch er als "Gier frisst Hirn" bezeichnete. Es sei hemmungslos gezockt worden. Aber schließlich habe jede Krise auch die Chance für einen Neuanfang. Balz geht davon aus, dass er einen guten Listenplatz erhalten werde, was für Wuttke nicht so sicher sei. Die anderen Bezirksverbände würden nämlich auch politische Schwergewichte aufstellen. Deshalb müsse Christopher Wuttke das Direktmandat erringen.




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