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Barbarossa-Markt: Vor der Eröffnung wird der Förderverein Sonnenbrinkbad ausgezeichnet

"Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Flexibilität"

Obernkirchen (rnk). Die diesjährige Barbarossa-Nadel hat der Förderverein Sonnenbrinkbad erhalten. Organisationsleiterin Christine Nähring nahm die Auszeichnung während des Messeempfanges der Stadt stellvertretend für den Verein entgegen.

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Bürgermeister Oliver Schäfer verwies in seiner Laudatio auf die Anfänge vor zwölf Jahren. Die Bestandsaufnahme des Sonnenbrinkbades habe damals eigentlich nur negative Faktoren ergeben: Imageverlust, die fehlende Auslastung des Bades, der Investitionsstau, der starke Reparaturbedarf, die fehlenden Veränderungen über drei Jahrzehnte hinweg - es gab mehr als genug zu tun. Gefordert wurde damals eine stärker an marktwirtschaftlichen Prinzipien orientierte Betriebsführung, die den Weg zu einem Aktivbad möglich machen sollte. Daher hätten sich Vertreter aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft an einen Tisch gesetzt, Vertreter, die ihre Sachkunde eingebracht hätten. Das Ergebnis kann sich ein Dutzend Jahre später mehr als sehen lassen, befand Schäfer. An rund 220 Tagen sei das Bad jährlich geöffnet, durchschnittlich 90- bis 110 000 Besucher würden eine mehr als deutliche Sprache sprechen. Besonders positiv sei dabei die Umstellung von Chlor- auf Salzdesinfektion im Jahr 2004 gewesen: "Eine richtige und richtungsweisende Entscheidung", wertete Schäfer. Vor allem Kinder, Menschen mit Neurodermitis, Allergien und Überempfindlichkeit gegen Chlor könnten den Badespaß im Sonenbrinkbad bei 27 Grad Wassertemperatur nun in vollem Umfang genießen. Der Bekanntheitsgrad des Bades ist enorm, freute sich Schäfer. Mittlerweile berate der Verein andere Gemeinden, wenn es um die dortigen Bäder geht: "Der Verein steht stellvertretend für das ehrenamtliche Engagement in Obernkirchen. Mit dem Verein sind durchweg positive Eigenschaften verbunden: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Flexibilität." Und Funk und Fernsehen würden sich hier die Klinke in die Hand geben. Nähring erhielt die Auszeichnung für alle, die den täglichen Kontakt mit den Schwimmern haben und pflegen, erklärte Schäfer. Christine Nähring erklärte in ihrer kurzen Rede, dass diese Auszeichnung durchaus "Ansporn und Verpflichtung" sei - zumal die Entscheidung, das Bad nach wirtschaftlichen Gesichtspunkte zu führen, heute deutschlandweit kopiert werde. Dem Empfang vorausgegangen war der traditionelle Gottesdienst in der Stiftskirche. Bei herbstlichen Bilderbuchwetter eröffnete Schäfer dann den diesjährigen Barbarossa-Markt, der noch bis Montag täglich von 14 bis 22 Uhr durchgeführt wird. Während in der Friedrich-Ebert-Straße diverse Verkaufs- und Imbissstände locken, sind Markt- und Kirchplatz den beiden Attraktionen vorbehalten: Dort finden sich Autoscooter und Musik-Express. Zwei Karussells sind für die ganz kleinen Kinder aufgebaut worden, dazu kommt der Baby-Flug auf dem Kirchplatz. Traditionell ist der Montag erneut Familientag mit reduzierten Preisen.

Kirmestrubel im Schatten der Stiftskirche.
  • Kirmestrubel im Schatten der Stiftskirche.
Christine Nähring
  • Christine Nähring
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