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Hans-Werner Beißner übernimmt Nachfolge von Robert Ascher als stellvertretender Vorsitzender

Freundeskreis will doch nicht unters KVV-Dach

Bad Münder (hm). Der Freundeskreis Rohmelbad geht nicht wie geplant mit dem Kur- und Verkehrsverein zusammen. Nach der Auflösung des Fördervereins im vergangenen Jahr hatte der Freundeskreis weiterhin Bestand und zeigte die Bereitschaft, sich noch stärker für den Erhalt des Bades einzusetzen. Um einen gewissen Versicherungsschutz zu haben, wollte man sich als eigenständige Abteilung unter das Dach des KVV begeben. Dieser stand dem Plan auch sehr positiv gegenüber, wie Vorsitzender Günter Bargmann im Gespräch mit der NDZ betonte. Doch aus dem Vorhaben wurde nichts.


„Nicht alle Mitglieder des Freundeskreises stimmten für diesen Schritt. Wir zollen dieser Entscheidung Respekt, um keine Mitglieder zu verlieren. Wir wollen keine persönlichen Differenzen und werden auch in der Zukunft mit dem KVV zusammenarbeiten“, sagte Freundeskreismitglied Karl Schnelle auf der Jahresversammlung des KVV.

Robert Ascher bleibt Vorstand erhalten

„Was haben wir im letzten Jahr als Kur- und Verkehrsverein eigentlich gemacht und was haben wir bewegt?“, fragte Günter Bargmann zu Beginn seines Rückblicks auf das vergangene Vereinsjahr. Die Antwort gab er gleich selbst. Der KVV beschnitt Hecken und Bäume an Gehwegen, strich Bänke im Kurpark, richtete das Ostereiersuchen und das Lichterfest mit 1200 Zuschauern aus oder stellte Präsentationsschilder der Stadt an der B 442 auf. 94 Mitglieder des Vereins unterstützen die Tätigkeiten.

Bei Teilwahlen zum Vorstand wählte die Versammlung Hans-Werner Beißner in Abwesenheit zum Nachfolger von Robert Ascher in das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Schatzmeister Jürgen Graf und Schriftführerin Brunhilde Günther wurden wiedergewählt. Robert Ascher bleibt dem erweiterten Vorstand erhalten.

Bürgermeisterin Silvia Nieber gab einen Überblick über den Stand diversen Planungen, die beim KVV von Interesse sind. Der Quellenweg und das Projekt Kurhotel sollen weiter bearbeitet werden. Das Sole-Bewegungsbad sei für die Stadt unverzichtbar, das Parkplatzkonzept werde weiter verfolgt und das Rohmelbad dürfe nicht geschlossen werden, so Nieber.

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