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Freiwillige decken Wald-Raubbau auf

Hameln. Weltweit werden jedes Jahr 15 Milliarden Bäume gefällt. Freiwillige Helfer können jetzt dazu beitragen, das Ausmaß der fortschreitenden Waldzerstörung zu untersuchen. Im Rahmen eines Bürgerforscher-Projekts des Instituts IIASA in Österreich vergleichen sie dazu am Computer Satelliten-Aufnahmen von Wäldern. Die Forscher des Instituts haben sich das Ziel gesetzt, 5 Millionen Fotos von ehrenamtlichen Online-Wissenschaftlern untersuchen zu lassen, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Den Teilnehmern werden am Bildschirm jeweils zwei Aufnahmen von Wäldern angezeigt, die in unterschiedlichen Jahren aufgenommen wurden. Beim Vergleichen müssen sie die Frage mit ja, nein oder vielleicht beantworten, ob Bäume verschwunden sind. Am Ende wollen die Wissenschaftler eine Landkarte erstellen, auf der die Entwaldung sichtbar gemacht wird. Zunächst werden Waldflächen aus Tansania untersucht. Mitmachen kann jeder, der einen Computer oder ein internetfähiges Handy besitzt. Eine Einführung in die Untersuchung und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.geo-wiki.org/games/picturepile.




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