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Polizei: Hohes Tempo ist Ursache für Unfälle

Freispruch für Hecke

Lüdersfeld (gus). Fünf Unfälle in vier Monaten: Der ominöse "Kilometer 1,0" am Lüdersfelder Ortsrand steht weiter im Fokus der Unfallkommission der Polizeiin spektion Nienburg/Schaumburg. Das hat deren Vorsitzender, Manfred Weinspach, bestätigt. Allerdings ist demnach nicht die Einsehbarkeit der S-Kurve ausschlaggebend für die unveränderte Häufung von Unfällen, sondern das Tempo der Autos. Deshalb werde bald eine Messanlage aufgebaut.

"Wir haben den Bereich ständig unter Beobachtung", sagt Weinspach. Deshalb sei auch bekannt, dass die von der Polizei veranlassten Maßnahmen (neue Markierungen und Schilder) nicht die erhoffte Wirkung erzielt haben. Für Weinspach steht außer Frage, dass die Autos, die aus der Kurve getragen werden, zu schnell unterwegssind. Mit den dort erlaubten 50 km/h, das hätten Zeugenaussagen und Testfahrten ergeben, sei die Stelle auch bei Nässe gefahrlos zu durchfahren. "Bei 65 gibt es aber ein Problem", betont Weinspach. Besonders, wenn es geregnet habe. Die von Lüdersfelds Bürgermeister Heinz Windheim monierte Hecke kurz vor der S-Kurve erhält von der Polizei einen Freispruch. Es sei nicht nötig, die gesamte S-Kurve einsehen zu können. Die Landesbehörde für Straßenbau- und Verkehr untersucht in Kürze die Fahrbahn. Nach Angaben des für Verkehrssicherheit zuständigen Mitarbeiters, Dirk Lueg, soll überprüft werden, ob Fahrbahnneigung oder -oberfläche Ursache für die Unfälle sind.



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