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Patientenumzug am 29. März: Im Umkreis des Klinikums I sind zahlreiche Straßen gesperrt

Freie Fahrt haben allein die Einsatzfahrzeuge

Minden. Für den reibungslosen Ablauf der Patiententransporte im Rahmen des Klinikums-Umzuges am Sonnabend, 29. März (Klinikum I, Friedrichstraße/Ringstraße), gibt es Sperrungen in zahlreichen Nebenstraßen der Ringstraße (B 61). Auch auf der Ringstraße selbst ist das Abbiegen auf dem Abschnitt zwischen Portastraße und Hahler Straße in Nebenstraßen an diesem Tag nur sehr eingeschränkt möglich. Die Verkehrsbehörde der Stadt Minden hat auf der Grundlage einer Abstimmung mit dem Kreis Minden-Lübbecke einen Sperrungs- und Umleitungsplan entwickelt, empfiehlt aber allen ortskundigen Bürgerinnen und Bürgern, diesen Bereich und auch die Ringstraße am 29. März möglichst zu meiden oder weiträumig zu umfahren.

Hintergrund für die umfangreichen Sperrungen, die Umleitungen und Halteverbote ist die zügige Abwicklung der Patiententransporte vom alten Klinikum an der Friedrichstraße zum Neubau in Minden-Häverstädt. Diese sollen nun - nach einer notwendig gewordenen Verschiebung (der Umzug war ursprünglich für den 8. März geplant) - am 29. März von 6 bis voraussichtlich 24 Uhr laufen. "Die Einsatzfahrzeuge sollen möglichst freie Fahrt haben und wenig halten müssen", so Annette Ziegler, Leiterin des Bereiches Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung. In dieser Zeit ist die Ringstraße (B 61) zwischen Hahler Straße und Portastraße in Richtung Süden ("Birne") nur geradeaus und einspurig befahrbar. Die linke Spur bleibt den Einsatzfahrzeugen vorbehalten. Alle Ampelanlagen auf diesem Abschnitt sind ausgeschaltet. Für die Rettungs- und Krankentransportfahrzeuge, die an diesem Tag mehrere hundert Patienten befördern, ist eine zusätzliche Ampel an der Kreuzung Friedrichstraße/Ringstraße aufgestellt, die den vom Klinikum kommenden Fahrzeugen Vorrang gibt. Verkehrsteilnehmer auf der Ringstraße von der Gustav-Heinemann-Brücke in Richtung "Birne" fahrend, müssen am 29. März auf der Bundesstraße bleiben. Ein Abbiegen in die Seitenstraßen nach rechts und auch nach links ist zwischen Hahler Straße und "Birne" nicht möglich. "Erlaubt ist allerdings, nach rechts auf die Parkplätze der Dienstleistungs- und Versorgungsbetriebe an der Ringstraße zu fahren", so Ziegler. Wichtig: Der OBI-Baumarkt, der keine direkte Zufahrt von der Ringstraße hat, kann an diesem Tag nur von der Kuckuckstraße aus erreicht werden. Für Verkehrsteilnehmer, die die Ringstraße von der "Birne" in Richtung Gustav-Heinemann-Brücke bis Hahler Straße befahren, ist ein Linksabbiegen ebenfalls nicht möglich. Lkw-, Auto und Motorradfahrer, die auf diesen beiden Spuren der Bundesstraße in Richtung Stadtmitte nach rechts abbiegen wollen, haben freie Fahrt. Alle Nebenstraßen, die von Westen kommend auf die Ringstraße führen - betroffen sind die Bismarckstraße, die Königstraße, die Rodenbecker Straße, die Kuhlenstraße, die Kuckuckstraße und die Fasanenstraße - sind an diesem Tag von 6 bis 24 Uhr an der Kreuzung zur Ringstraße gesperrt. "Hier sind Sperrbaken aufgestellt, die nicht umfahren werden können. Ein Wenden ist nur schlecht möglich. Deshalb sollten unbedingt die ausgeschilderten Umleitungen über Hahler beziehungsweise Lübbecker Straße beachtet werden", rät Verkehrsingenieur Ingo Steinhauer. Für den aus der Innenstadt kommenden Verkehr ist nur ein Rechtsabbiegen auf die Ringstraße möglich. Das gilt für die Bismarckstraße, Moltkestraße, die Roonstraße, die Königstraße, die Rodenbecker Straße, die Kuhlenstraße und die Fasanenstraße. Die Verkehrsbehörde weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Reglungen auch für Fußgänger und Radfahrer gelten. Für diese ist eine Querung der Ringstraße zwischen Hahler Straße und Portastraße ("Birne") nur an der Friedrichstraße und an der Unterführung in Höhe der Bastau straße möglich. Auch die Anwohner der Hardenberg- und der Friedrichstraße sind von Sperrungen betroffen. Die Hardenbergstraße ist am 29. März von 6 bis 24 Uhr auf dem Abschnitt zwischen Königstraße und Friedrichstraße komplett für den Verkehr - auch für die Anwohner - gesperrt. Passieren dürfen nur Einsatzfahrzeuge. Gleiches gilt für die Friedrichstraße im Abschnitt zwischen Hardenbergstraße und Ringstraße. Zusätzlich werden in beiden Straßen Halteverbotszonen auf beiden Straßenseiten eingerichtet. Das Halteverbot gilt am 29. März für die Zeit von 6 bis 24 Uhr. Anwohner müssen ihre am Fahrbahnrand parkenden Fahrzeuge spätestens bis 6 Uhr entfernt haben. "Danach dort noch parkende Fahrzeuge werden abgeschleppt", warnt Annette Ziegler. Die betroffenen Anwohner erhalten ein Schreiben als Briefwurfsendung. Sie können im Bürgerbüro der Stadt Minden (Großer Domhof 2) unter Vorlage des Schreibens, ihres Personalausweises und des Kfz -Scheines eine Parkerlaubnis für den Besucher- und Angestellten-Parkplatz des Klinikums westlich der Ringstraße erhalten. Dieser ist am 29. März ausschließlich für Mitarbeiter/innen des Klinikums und Anwohner reserviert.




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