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Freibadbilanz: Das Rahmenprogramm rettet die Saison

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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Vor allem in den Sommerferien war es zu kühl und oft bewölkt, sagt der Vize-Vorsitzende des Fördervereins Freibad Bakede: „Es war einfach sehr durchwachsen.“ Zum Abschluss der Saison sah es dann aber besser aus: „Der goldene August und September haben das alles ein wenig abgemildert“, sagt Meyer, „wir haben am Ende die schwarze Null.“ Das Freibad hatte bis zum 11. September geöffnet. Die Temperaturen tagsüber hätten zwar einen Betrieb auch in der zweiten Septemberhälfte noch erlaubt, aber: „Die Nächte waren einfach zu kühl.“ Da das Becken nicht beheizt ist, würde die Wassertemperatur bei Lufttemperaturen unter 15 Grad in der Nacht zu weit sinken.

Allerdings hätte der Förderverein das Freibad gerne schon früher geöffnet, beispielsweise zum Muttertag am 8. Mai. „Wir sind aber mit den Vorbereitungen nicht fertig geworden“, so Meyer. In Bakede konnte man ab dem 22. Mai ins Becken springen.

Auch das Freibad in Beber-Rohrsen hatte mit den Witterungsbedingungen zu kämpfen. Das Freibad wurde laut Benjamin Hachfeld nur gut genutzt, wenn länger als ein paar Tage gutes Wetter war. „Da war dann einiges los.“ Das konnte nach ersten Schätzungen die Bilanz aber nicht ganz retten: „Ein Plus werden wir wohl nicht haben“, schätzt Hachfeld, Schatzmeister des Fördervereins. Der Kassensturz stehe aber noch aus.

Die beiden Freibäder teilen sich aber nicht nur das durchwachsene Wetter der Saison, sondern auch eine positive Erkenntnis: Besondere Veranstaltungen rund ums Becken wurden gut angenommen: Grillabende oder die 80-Jahr-Feier des Freibads in Beber-Rohrsen seien gut besucht gewesen, so Hachfeld. Gleiches gilt für Konzerte und andere Veranstaltungen in Bakede, wie Meyer erklärt.

Beide Vereine wollen deswegen auch nächstes Jahr wieder ein ähnliches Programm bieten. Und beide hoffen auf besseres Wetter für die Freibadsaison 2017.



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