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Fast so gut wie das Original: „Queen Revival Band“ aus Düsseldorf begeistert das Publikum im Rockzelt

„Freddie“ vom Rhein überzeugt mit jeder Pose

Bad Münder (lil). Die Musik einer legendären Rockband gelungen zu covern, ist die eine Sache. Dann noch einen Sänger zu haben, der seinem Idol fast bis aufs Haar gleicht, ist die andere: „Wow“, raunte es nur so durch die Reihen im gut gefüllten Rockzelt an der Süntelstraße, als Sänger Harry Rose die Bühne betrat. Von den klassischen Turnschuhen mit den drei Streifen über die enge weiße Jeans bis hin zum markanten Gebiss – Rose sah dem 1991 verstorbenen Freddie Mercury zum Verwechseln ähnlich.

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Und auch musikalisch gesehen brauchte die „Queen Revival Band“ aus Düsseldorf nur die ersten Takte von „A kind of magic“ zu spielen, um das Publikum zu überzeugen. Die Besucher – der Großteil mochte Queen seit Jugendzeiten – wussten bereits nach wenigen Minuten, dass sie ein toller Konzertabend mit hochkarätigen Musikern erwarten würde.

Wer einmal einen Live-Auftritt von Queen im Fernsehen gesehen hatte oder das Glück hatte, ein Konzert besuchen zu können, erkannte Freddie Mercurys Gestik und Mimik, seine unverwechselbaren Posen sofort wieder. Die Faust in die Luft werfen, das Hantieren mit dem Mikrofonständer oder der Flirt mit dem Publikum: Rose spielte seine Rolle perfekt. Neben ihm auf der Bühne stand Gitarrist Stefan Pfeiffer, der als jüngerer Bruder von Brian May hätte durchgehen können.

Echte Fans wussten, dass die Revival-Band aus dem Rheinland nicht mit einem Mann zu viel nach Bad Münder gereist war. Denn auch die vier Queen-Mitglieder bekamen bei ihren Konzerten Unterstützung von weiteren Musikern. So rockten neben Rose und Pfeiffer Schlagzeuger Piid Plötzer, Bassist Christoph Stowasser und Keyboarder Sebastian Simmich das Zelt. Bei „Little thing called love“ griff Rose dann selbst zur Gitarre.

Rund drei Stunden genoss das Publikum das Showerlebnis, tanzte, klatschte zum Takt und sang Vers für Vers der zahlreichen Hits wie „Hammer to fall“, „Killer queen“ oder „Friends will be friends“ mit.

Auf die Queen Revival Band aufmerksam geworden waren die Organisatoren beim Maschsee-Fest, erzählte Cordula Erasmus. „Wir bemühen uns immer, gute Bands nach Bad Münder zu holen“, betonte die Organisatorin. „Die Qualität im Rockzelt muss stimmen.“

Erasmus´ Anspruch wurde in jedem Fall erfüllt, und die Band machte ihrem Namen alle Ehre: Die fünf Musiker ließen Queen in der Kurstadt auferstehen.



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