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Besetzung mit weiblichen Chefs weiterhin auf niedrigem Niveau

Frauen in Führungspositionen

Kontrovers diskutiert, von vielen befürwortet, aber dennoch abgelehnt – die Frauenquote. Der Bundestag sah Mitte April keine Notwendigkeit für ihre Einführung. Dabei zeigt die Realität ein anderes Bild: Denn die Besetzung der Führungsetagen mit weiblichen Chefs bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau.

Zwar stieg die Frauenquote in Aufsichtsräten und Vorstandspositionen im letzten Jahr leicht an, ein Umschwung sei laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) aber nicht zu erkennen. Die Erhebung des DIW im Rahmen des Managerinnen-Barometers zeigt, dass bis Ende 2012 in den 200 umsatzstärksten deutschen Unternehmen gerade mal vier Prozent aller Vorstandspositionen weiblich besetzt waren. Bei den DAX-30-Unternehmen sieht es etwas besser aus: hier beträgt der Frauenanteil in den Vorständen immerhin 7,8 Prozent. „Das liegt vor allem daran, dass diese Firmen im verstärkten Fokus der Öffentlichkeit stehen und ihre Leitungspositionen daher bewusst mit Frauen verstärken“, erläutert Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad Deutschland diese Zahl.

Dabei befürwortet ein Großteil der Arbeitnehmer die Einführung der Frauenquote: Wie sich im Rahmen von Befragungen für das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer in 32 Ländern zeigt, sind 56 Prozent der befragten Arbeitnehmer für die Einführung der Quote.txn.




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