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Job und Karriere: Wie sich Frauen in typischen Männerberufen behaupten

Frauen in der Männerwelt

Silke Schnöde hat eine große Leidenschaft – das Staplerfahren. Typische „Frauenberufe“ wie Kindergärtnerin oder Arzthelferin kamen für sie nicht in Frage. Jetzt arbeitet sie bei einer Brauerei in einem Beruf, in dem sonst nur Männer sind. Sie lernte Vermessungstechnik und arbeitete in diesem Bereich. Da sie aber nicht für das Büroleben geschaffen war, absolvierte sie eine Ausbildung zur Gärtnerin. Obligatorisch war dabei der Erwerb des Staplerführerscheins – schließlich musste sie im Garten- und Landschaftsbau auch Bagger fahren.

Heute arbeitet sie als Kundenbetreuerin und kümmert sich um das Be- und Entladen der Lkws: „Das ist ein sehr anspruchsvoller Job, man muss vor allem präzise mit den Maschinen umgehen können.“ Dass sie ständig im Dialog mit neuen Menschen sei, mache ihr ebenso Spaß wie der schnelle Einsatz, wenn es um die Beseitigung von Störungen in den Anlagen gehe. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Job sei das gute räumliche Vorstellungsvermögen: „Sonst wird es schwierig, sich mit dem Stapler durch die Halle zu bewegen und die Paletten richtig auf der Lkw-Pritsche zu platzieren.“ Silke Schnöde ist die einzige Frau in der Verladehalle. „Aber sie steht keinem männlichen Kollegen in irgendeiner Weise etwas nach“, betont Martin Liedhegener, Meister der Logistik.




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