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Frischer Wind bei den Buchholzer Sozialdemokraten / Für mehr Bürgernähe

Frank Rinne und Robert Martin leiten den Verjüngungsprozess ein

Buchholz (sig). Bei den Buchholzer Sozialdemokraten gibt es einen Neuanfang. Nachdem in den vergangenen Monaten von ihnen nicht viel zu hören gewesen war, haben die Mitglieder jetzt in ihrer Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Frank Rinne zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite steht mit Robert Martin ein nicht minder dynamischer junger Mann, der es bereits in Schneeverdingen zum Stadtverbandsvorsitzenden und Ratsmitglied gebracht hatte.

Jürgen Schmökel gratuliert Frank Rinne zur Wahl. Foto: sig

"Wir hatten einst die deutliche Mehrheit in Buchholz, und die wollen wir uns nach und nach wieder zurückerobern - durch gute Arbeit im Gemeinderat, durch eine Vielzahl weiterer Aktivitäten und durch Bürgernähe." So lautete der Tenor des Vorstandes, dem noch Ulrich Völkel als Schriftführer, Fraktionssprecher Klaus Kappmeier als Schatzmeister und Willi Simon als Beisitzer angehören. Thorsten Jenz hatte das Amt des 1. Vorsitzenden aus beruflichen und privaten Gründen niedergelegt. Er soll in jedem Fall noch in würdiger Form verabschiedet werden. Mit dem 40-jährigen Schornsteinfegermeister Frank Rinne hat ein kommunalpolitischer Newcomer die Plattform betreten. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder, und hat sich längere Zeit unter anderem im Jugendforum und bei den Schützen engagiert. Seit den letzten Kommunalwahlen sitzt er nicht nur im Gemeinderat, sondern auch im Rat der Samtgemeinde. "Wir wollen, dass die SPD nicht nur im Gemeinderat wieder wahrgenommen wird, sondern in der ganzen Bürgerschaft", erklärte Frank Rinne nach seiner einstimmigen Wahl. Und er fügte hinzu: "Ich hoffe, ich kann die in mich gesetzten Erwartungen erfüllen." Erster Gratulant war der Vorsitzende des Samtgemeindeverbandes, Jürgen Schmökel. Er zeigte sich erfreut über den neuen Anlauf der Buchholzer Sozialdemokraten und erinnerte an die Zeit, da die SPD im Gemeinderat ein Stimmenverhältnis von 8:1 hatte. Heute belegt sie nur drei Sitze. Die neue Wählergemeinschaft in Buchholz verfügt über die Mehrheit. Der 43-jährige Robert Martin, ebenfalls verheiratet und Vater von zwei Kindern, ist Buchholzer und kehrte nach seiner Bundeswehrzeit und einer Berufstätigkeit in Hamburg wieder in die Heimat zurück. "Die SPD hat es in Buchholz bei der letzten Wahl nicht geschafft, ihre Stammwähler zu mobilisieren; das werden wir das nächste Mal sicherlich besser machen", versicherte der neue 2. Vorsitzende. Schaukämpfe für die Öffentlichkeit werde es jedoch nicht geben, sondern man werde auch gute Vorschläge der derzeitigen Mehrheit unterstützen, versprach Robert Martin. Letztlich stehe das Wohl aller Bürger im Vordergrund. In den nächsten Wochen werde man einen Finanzplan erstellen, auch für 2008, das Jahr der Landtagswahl. Außerdem will der Ortsverein künftig mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten sein. Über Wählergemeinschaften äußerte er sich so: "Sie sind zurzeit zwar "in", aber sie müssen ja auch nicht für irgendeine Entscheidung der Parteien auf Landes- oder Bundesebene geradestehen."



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