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Unsere Zeitung trauert um Verlagsleiter

Frank Berger gestorben

Unfassbar plötzlich aus dem Leben gerissen wurde am Montag unser Anzeigen- und Verlagsleiter Frank Berger. Ohne Vorwarnung trifft das Team von C. Bösendahl ein Verlust, der dienstlich kaum, menschlich gar nicht zu ersetzen ist.

Autor:

Frank Werner

Frank Berger, der vorige Woche noch mit vollem Eifer bei der Arbeit war, erlitt am Sonntag schwere Hirnblutungen. Er kehrte gerade mit seiner Ehefrau Brigitte aus seinem liebsten Erholungsdomizil, der Ferienwohnung in Bad Harzburg, an seinen Wohnsitz nach Lauenau zurück. Frank Berger wurde nur 57 Jahre alt. Seit fast 13 Jahren war er im Verlag C. Bösendahl in führender Position beschäftigt. Er managte den Anzeigenverkauf und führte den Verlag an der Seite von Geschäftsführer Stefan Reineking. Als gelernter Schriftsetzer und Werbegrafiker hütete er aber auch in der täglichen Produktion seine Steckenpferde, fast alle Sonderveröffentlichungen und Beilagen trugen seine optische Handschrift. Frank Berger war das grafische Gesicht unserer Zeitung. Der gebürtige Rehrener absolvierte nach dem Realschulabschluss von 1967 bis 1970 eine Lehre als Schriftsetzer in der Verlagsgesellschaft Madsack. Schon während seines anschließenden Wehrdienstes begann er ein Abendstudium an der Werkkunstschule und Werbefachschule in der Fachrichtung Typografie und Gestaltungslehre und erhielt 1972 noch während des Studiums eine Anstellung in der Werbeabteilung von Madsack. Ab 1974 arbeitete er hier als Assistent im Ressort Grafik. 1977 schaffte Berger den Sprung zum Springer-Verlag, wurde Verkaufsberater und Grafiker in der Anzeigenabteilung von Bild Hannover. Er leitete das Stadtbüro, übernahm 1991 die Grafik- und Produktionsleitung. Am 1. April 1995 wechselte Berger als Marketingleiter zur Deister- und Weserzeitung nach Hameln, einen Monat später als Marketingleiter in den Anzeigenbereich von C. Bösendahl nach Rinteln. Hier wurde Frank Berger bald zum Verkaufsleiter ernannt, erhielt ab Oktober 2000 Prokura und stieg am 1. Januar 2003 zum Verlagsleiter auf. Seine großen Hobbys waren die Kunst und das Motorradfahren. Als Objektkünstler hat Berger eigene Ausstellungen veranstaltet, mehrere Werke zieren die Büros des Verlagshauses, bewahren die Erinnerung. Im Mittelpunkt stand für ihn die Familie, die größte Freude bereitete dem jungen Großvater das eigeneEnkelkind. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau Brigitte und allen Familienangehörigen.




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