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Luis Tappe (5) hat die Frage: „Warum streut man im Winter Salz auf die Straßen?“

Es antwortet ihm Uwe Depping, vom Betriebshof der Stadt Hameln: „Salz streut man im Winter auf die Straßen und Gehwege, damit diese nicht zu glatt und gefährlich für die Autofahrer oder Fußgänger werden. Rutschig wird es, wenn Regen oder Schnee fällt und gefriert. Es entsteht eine glatte Eisschicht. Wenn das Eis ein bisschen schmilzt, vermischt es sich mit dem Salz. Dieses Gemisch nennt man Salzlösung. Diese Salzlösung verwandelt sich nicht in eine glatte Eisfläche, weil Salz erst bei niedrigeren Temperaturen friert als reines Wasser. Bis die Straßen glatt sind, dauert es also viel länger. Weil auf Eis immer eine sehr dünne Schicht Wasser ist, egal, wie kalt die Temperaturen draußen sind, vermischt sich das Salz mit dem Wasser. Dabei entsteht immer wieder eine neue sehr dünne Wasserschicht, solange, bis kein Eis mehr auf dem Weg ist. Salzstreuen ist im Winter sehr praktisch – man sollte aber nicht zu viel verwenden, weil es sonst schlecht für die Natur ist. Der Boden und das Trinkwasser leiden darunter zum Beispiel.“

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