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Lars Henning Konrad (7) fragt: „Was bedeutet es, wenn getrocknete Aprikosen geschwefelt sind?“

Es antwortet Ernährungsberaterin Antje Müller: „Lieber Lars, wahrscheinlich waren die Aprikosen in Deiner Tüte noch fast so schön gelb-orange wie die frischen Aprikosen. Das liegt am Schwefel, genauer gesagt am Schwefeldioxid. Mit diesem flüssigen oder gasförmigen Stoff werden die Aprikosen vor dem Trocknen behandelt, sonst werden sie braun. Außerdem soll mit dem Schwefeln erreicht werden, dass die getrockneten Früchte nicht so leicht schimmeln.

Weil es manche Menschen gibt, die von Schwefel Kopfschmerzen und Übelkeit bekommen (so, als wenn Erwachsene zu viel Wein getrunken haben – das liegt zum Teil auch am Schwefel), muss es auf der Packung angegeben werden. Für empfindliche Menschen ist es also besser, ungeschwefelte Aprikosen zu kaufen. Hergestellt werden die Trockenfrüchte oft mit einer ganz einfachen Methode, die Du auch zu Hause ausprobieren kannst: sie werden in ungefähr 1 Zentimeter dicke Stücke geschnitten und in der Wärme getrocknet. Zu Hause kannst Du zum Beispiel Apfelringe auf einen Faden fädeln oder auf der Heizung ausbreiten. Obwohl es auch andere Methoden gibt, verwendet man in der Industrie dafür große Trockenöfen, in denen ganz viel Obst auf einmal getrocknet werden kann.“

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