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Frag mal!

Melina Nowak (9) fragt: „Wo sind die Nacktschnecken, wenn es nicht regnet?“

Es antwortet Antje Quitta vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Viele Menschen ekeln sich vor dem Schleim der Nacktschnecken. Dabei ist er für die Tiere lebenswichtig. Er beschützt die Schneckenhaut, bindet die Feuchtigkeit auf ihr und bewahrt die Schnecken vor Fressfeinden, denn er ist für viele von ihnen ungenießbar. Im Gegensatz zu den Gehäuseschnecken besitzen Nacktschnecken keine Schale, die sie vor Austrocknung schützt. Ohne eine solche Rückzugsmöglichkeit würde jedoch die schleimige Schicht um den Schneckenkörper zerstört werden. Aus diesem Grund verbringen Nacktschnecken die meiste Zeit unter vermoderndem Laub, im Gehölz oder unter Pflanzen. Diese Verstecke verlassen sie erst am Abend, wenn es wieder kühl und feucht wird. Dann fangen sie an zu fressen, oft sehr zum Leidwesen der Gartenbesitzer. Denn Nacktschnecken ernähren sich mit Vorliebe von Salat und Kohl. Ausnahmen sind Regentage, die es den Tieren ermöglichen, auch tagsüber unterwegs zu sein. Wenn man gezielt auf die Suche nach Nacktschnecken gehen möchte, empfehlen sich alte Holzstapel als typisches Versteck. Nacktschnecken lassen sich bekämpfen, indem man seinen Garten naturnah gestaltet und damit den natürlichen Feinden ein gutes Zuhause bietet.“

Nacktschnecken sind der Schrecken vieler Gartenbesitzer. Sie lieben es kühl und feucht.



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