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Céline Kiok (8) fragt: Warum schließen Blumen ihre Blüten?

Es antwortet Anja Kestennus von den Herrenhäuser Gärten in Hannover: „Liebe Céline, in der Natur dreht sich alles um die Vermehrung: Sobald eine Blüte ihren Zweck erfüllt hat, also wenn sie bestäubt wurde, schließt sie sich zum Schutz des Samens. Das ist zum Beispiel bei Tomaten so. Auch bei Taglilien ist das gut zu beobachten: Nach einem Tag hat die Blüte ihren Zweck erfüllt, schließt sich und welkt, am nächsten Tag öffnet sich eine neue zur Bestäubung.

Mittagsblumen orientieren sich an der Lichtstärke, aber auch dabei geht es um ihre Bestäubung: Sie öffnen ihre Blüten bei Sonnenschein, wenn viele Insekten unterwegs sind. Mit nachlassendem Licht schließen sie die Blüten dann wieder. So schützen sie diese unter anderem vor Feinden wie Schnecken.

Nachtkerzen dagegen schließen ihre süß duftenden Blüten am frühen Morgen, weil ihre Bestäubungspartner nachts aktiv sind.“

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Telefon 05151/200-420, E-Mail redaktion@dewezet.de; die Antwort erscheint freitags hier.




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