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London. Im russischen Nordpolarmeer wird eine der größten bisher unberührten Lagerstätten für Erdöl und Erdgas der Welt vermutet. Die britische BP und der russische Staatskonzern Rosneft wollen die Bodenschätze gemeinsam heben. Rosneft wird dazu künftig fünf Prozent der BP-Aktien halten, BP im Gegenzug 10,8 Prozent der Rosneft-Anteile. Ein entsprechender Vertrag ist in London unterzeichnet worden. Der Fünf-Prozent-Anteil hat nach Worten von BP-Chef Bob Dudley einen Wert von 7,8 Milliarden Dollar (5,8 Mrd. Euro). BP wolle seine Firmenstrategie neu ausrichten. Die Hinwendung zu den Russen bedeute aber keine Abkehr von den US-Amerikanern, wo BP nach der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ enorme Probleme bekommen hatte. Bei der offenbar durch Fahrlässigkeit verursachten Katastrophe starben elf Menschen. Der wochenlange Ölaustritt kostete BP 40 Milliarden US-Dollar für Reinigungsarbeiten und Schadenersatz. Für die ersten neun Monate 2010 schlug ein Verlust von 9,3 Milliarden Euro zu Buche. Im dritten Quartal 2010 kehrte das Unternehmen mit 80 000 Beschäftigten in 100 Staaten aber in die Gewinnzone zurück.

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Autor:

Michael Donhauserund Klaus Klemens


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