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Forum Glas: Winterpause an der Grabungsstelle

KLEIN SÜNTEL. Das war‘s – erstmal. Auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Klein Süntel kehrt Winterruhe ein, rechtzeitig vor dem Frosteinbruch haben die Helfer die Grabungsstätte jetzt gesichert.

Es kann Winter werden: Die freigelegten Gemäuer der Glashütte werden von Gundolf Kijewski, Robert Stephen Richmond und Dirk Fabian gesichert. Foto: Rathmann
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Dabei wurde auch deutlich, welche Mengen Erde und Abraum im vergangenen halben Jahr zur Freilegung der alten Gemäuer mit Schaufel, Kelle und Pinsel bewegt wurden: Mehr als 400 Tonnen Material wurden vergangene Woche zur fachgerechten Entsorgung abgefahren.

„Wir sind mit dem Ergebnis der Grabung mehr als zufrieden. Das ganze Team hat unter der Leitung von Dr. Peter Steppuhn hoch motiviert hervorragende Arbeit geleistet – und unsere Ziele voll erreicht“, sagt Hermann Wessling, Vorsitzender des Forum Glas. Die Fundamente der ehemaligen Glashütte sind weitgehend freigelegt worden. Und: Auch für Laien ist aufgrund der Struktur nachzuvollziehen, dass es einen Rauchgaskegel gegeben haben muss. Zu sehen ist der allerdings nicht. „Wir können es historisch bislang nicht belegen, doch Klaus Vohn-Fortagne wird für uns weitere Archivstudien betreiben“, sagt Wessling. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hatten die Grabungen durch namhafte Fördersummen unterstützt.

Unter der Regie von Karlheinz Dittrich haben in den vergangenen Tagen die Grabungshelfer, die über das Job Center zum Projekt gestoßen sind, mit Baustahlmatten, Hölzern und Folien die Grabungsstelle gegen Witterungseinflüsse und unbefugtes Betreten gesichert.

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