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Krückebergs Feuerwehr wappnet sich für die Zukunft

Förderverein ins Leben gerufen

Krückeberg. Bereits im vergangenen Jahr hat Ortsbrandmeister Thomas Feininger betont, dass sich die Krückeberger Ortswehr dem demografischen Wandel stellen müsse und er die Wehr als Verein sehe, der für alle Interessenten offen stehe. Ein Statement, mit dem der Ortsbrandmeister die Weichen für die Ortswehr Richtung Zukunft stellt. Mit 46 Mitgliedern weist die Ortswehr eine stabile Stärke in Hessisch Oldendorfs vergleichsweise kleinem Stadtteil auf, die auch ein fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft ist und stolz über die vier neuen Mitglieder ist, die die Kameraden bei der Jahreshauptversammlung begrüßen konnten.

Um die Mitgliederzahl dauerhaft halten zu können, aktive Jugendarbeit zu leisten und die Ortswehr auch weiterhin attraktiv zu gestalten, wurde jetzt ein Förderverein ins Leben gerufen.

Auf über 500 Dienststunden brachte es die Ortswehr im vergangenen Jahr. Davon entfielen 126 Stunden für die theoretische Ausbildung, 288 Stunden wurden für die praktische Ausbildung verbucht und mehr als 144 Stunden für sonstige Dienste getätigt. Hinzu kamen 200 Stunden für die Teilnahme an Lehrgängen, so der Ortsbrandmeister in seinem Jahresrückblick.

Zu drei Brandeinsätzen und einer technischen Hilfeleistung wurde die Ortswehr alarmiert. Sie beteiligte sich an einer Personensuche unterhalb es Hohensteins, wurde zu einem Wohnungsbrand in die Kernstadt beordert, löschte einen Böschungsbrand zwischen Weibeck und Krückeberg und leistete Hilfe bei einem Saunabrand im Hohensteindorf.

Der Vorstand des neu gegründeten Fördervereins für die Krückeberger Ortswehr. boh

Darüber hinaus nahmen die Aktiven der Ortswehr an den historischen Wettkämpfen in Lachem teil. Sie reisten mit der historischen Feuerwehrspritze an und gewannen den Wettkampf haushoch.

Ihre Ausbildung in der Digitalfunkfortbildung schlossen Timo Rischmüller, Thomas Feininger und Jörg Meier ab. Heinz Winter nahm an einem Sprechfunkkurs in Kirchohsen teil. Einen Wermutstropfen mussten die Feuerwehrmitglieder bei der Versammlung verzeichnen. Die Tauchpumpe musste ersatzlos vom Fahrzeug genommen werden. „Sie entspricht nicht den DIN-Sicherheitsnormen“, erklärte Feininger, der gemeinsam mit Stadtbrandmeister Hilpert die Beförderungen vornahm. Befördert wurden Frank Schneider und Timo Rischmüller zum Oberfeuerwehrmann, Christian Koch zum Löschmeister und Thomas Feininger zum Brandmeister. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Horst Anderten und Karl-Heinz Claus ausgezeichnet. Bereits seit 50 Jahren in der Ortswehr sind Herbert Claus und Adolf Franz. Auf 60-jährige Mitgliedschaft blicken Gerhard Franz und Erich Pape zurück. Auch in diesem Jahr wird auf Ausbildung geachtet. Ebenso wird die Wehr bei zahlreichen Veranstaltungen Präsenz zeigen. So unter anderem bei den Stadtwettbewerben Ende Mai und bei den 80-jährigen Bestehen der Ortswehren Barksen und Zersen. boh




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