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Rund 70 000 Euro für Wartehäuschen eingeplant / Platzmangel: Haltestelle an Bergamtstraße verlegen?

Fördermittel für zwei Bushaltestellen sind sicher

Obernkirchen (sig). Vom geplanten Um- und Ausbau weiterer Bushaltestellen in der Bergstadt war längere Zeit nichts mehr zu hören. Jetzt hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) dieses Thema wieder aufgegriffen. Es zeichnet sich ab, dass zumindest im kommenden Jahr die beiden Haltestellen vor dem Postamt und gegenüber vor der Polizeistation in der Rathenaustraße an der Reihe sind. Für diese Maßnahme ist mit Ausgaben zwischen 60 000 und 70 000 Euro zu rechnen.

Vor dem Postamt sollen die Fahrgäste nicht mehr ungeschützt dem

Der dafür zuständige Fachbereich der Stadtverwaltung will dem Ausschuss bis Ende 2007 eine Ausführungsplanung vorlegen. Ganz einfach ist die Lösung für die Wartezone vor dem Postamt nicht. Dort ist nämlich wenig Platz für ein geräumiges Wartehäuschen. Deshalb gibt es auch Überlegungen, den Standort an den Eingang zur Bergamtstraße zu verlegen, wo sich die Info-Station befindet. Problematisch ist jedoch, dass man von dort nicht so leicht den Busverkehr im Blick hat. Auch die Bedingungen für das Einordnen der Busse sowie für das Ein- und Aussteigen müssen verbessert werden. Der zunehmende Einsatz von Gelenkbussen erfordert eine entsprechende Länge der Parkbuchten unter Beachtung bestimmter Radien, damit nicht das Heck des haltenden Busses noch ein Stück auf die Fahrbahn ragt. Außerdem werden spezielle Rampensteine benötigt, die höher als die derzeitige Bordkante sind. Damit wird vor allem älteren Menschen und auch Behinderten geholfen. Auf der Ostseite der Rathenaustraße ist der Umbau deutlich einfacher. Dort gibt es auch ausreichend Platz für ein Wartehäuschen, das in jedem Fall transparent sein wird wie das am unteren Ende der Langen Straße beim früheren "Alten Zollhaus". Derzeit werden stabile und unzerbrechliche neue Kunststoffe für die Wandelemente und Dachüberstände verwendet. Ratsherr Thomas Stübke (Grüne) hatte in der ASU-Sitzung auf den Handlungsbedarf hingewiesen, weil an diesem zentralen Punkt in der Bergstadt ein starker Busverkehr herrscht und auch die beantragten Fördermittel nicht verfallen dürfen. Bürgermeister Oliver Schäfer befürwortet ebenso nachdrücklich eine baldigeEntscheidung an diesem Knotenpunkt des Busverkehrs für Schüler und Pendler in Richtung Stadthagen, Bückeburg und Rinteln. Rolf Wischöfer vom zuständigen Fachbereich III hatte sich im Vorfeld beim Landkreis informiert und konnte dem Ausschuss versichern, dass nach dem Abschluss der Planungsarbeiten der Zuschuss auch für die Realisierung im nächsten Jahr bereitsteht. Immerhin beläuft sich dieser Anteil auf 90 Prozent der vorgesehenen Investition. Es handelt sich um Fördergelder des Bundes für den öffentlichen Nahverkehr, die der Kreis vergibt.

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