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Gemeinde Nienstädt hilft Landkreis bei Unterkünften

Flüchtlinge derzeit nur in Privatwohnungen

Nienstädt. Seitens der Gemeinde Nienstädt besteht der Wunsch, den Landkreis und die Samtgemeinde bei der Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge zu unterstützen. Dieses Anliegen brachte Bürgermeister Gerd Widdel (SPD) in der Sitzung des Gemeinderats vor. „Ich möchte alle Vereinsvertreter aus der Gemeinde einladen“ – vom Sozialverband bis zur Kirche. Denn sie alle könnten als Multiplikatoren dienen, „um den einen oder anderen dafür zu sensibilisieren“, dem Landkreis doch noch Wohnraum für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit den Vertretern aus Vereinen und anderen Institutionen könnten bei diesem Treffen zum Beispiel Fragen zu den Kriterien geklärt werden, die für geeigneten Wohnraum gelten. Zudem sollten auch Dinge besprochen werden, wie: Wie beendet man das Mietverhältnis wieder, falls es nicht gut läuft. Aus all diesen Fragen sollte dann ein Leitfaden erarbeitet werden, den man an die Bürger weitergeben kann. Ratsherr Wolfgang Hoppe (CDU) stellte die Frage, ob bereits Flüchtlinge in der Gemeinde untergebracht wurden. Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann erläuterte, dass sie selbst erst seit Montag darüber informiert sei. Nach ihren Kenntnissen gebe es derzeit drei Standorte in der Gemeinde – ausschließlich privater Wohnraum.



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