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Der Thymian und seine Abneigung gegen Grippe

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Es ist in der Tat den Benediktinermönchen zu verdanken, dass sie den Thymian (Thymus vulgaris) wohl vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert über die Alpen Richtung Norden trugen und diese Heilpflanze fortan in den Klöstern kultivierten. Um Schlangen und Skorpione fernzuhalten, wurde er von den alten Römern und anderen Völkern weit entfernt schon früh verehrt; römische Soldaten sollen sogar in mit Thymian versehenem Wasser gebadet haben. Das ist lange her. Umso erstaunlicher ist, dass die Wirkung des Thymians mit seinen ätherischen Ölen und den heilenden Substanzen schon so früh erkannt worden ist: Das in den Blättern und Blüten enthaltene Thymol wirkt antibiotisch auf eine Weise, die sogar die Schulmedizin heute anerkennt. Drum hat folgender alter Ausspruch weiterhin Bestand: „Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt.“ Als Teeaufguss hat er eine schleimlösende Wirkung, ist zudem krampflösend und tut auch noch dem Gedärm gut, indem er Blähungen und Völlegefühl erfolgreich entgegenwirkt. Bleibt noch die erstaunliche Tatsache, dass diese Gattung reich an Arten ist, so reich, dass sie nicht nur als Heil- und Würzkraut (vor allem für Fleisch und Pastagerichte) einen hohen Stellenwert genießt, sondern auch im Ziergarten eine große Rolle spielt. Wichtig: „Fette“ Böden müssen mit Sand und Kies für Thymian leichter gemacht werden, denn nasse Füße mag er nicht. Drum genießt er vor allem im Steingarten sein Dasein. Kriechende und bodendeckende Arten dienen sogar als Polster- und Duftrasen! Trockene Winter und heiße Sommer sind dem Thymian übrigens am liebsten: Umso dankbarer darf man sein, dass er also auch im Weserbergland munter wächst…sas

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